Wolf und Bär in Tirol: gekommen, um zu bleiben? | Folge #38
Shownotes
Wolf, Bär und Luchs sind zurück in Tirol. Ihre Rückkehr in unsere Wälder und auf die Almen wirft große Fragen auf: Wie schützen wir unsere Nutztiere? Wie sichern wir die Zukunft der Almwirtschaft? Und wie gelingt ein Umgang, der auf Wissen, Verantwortung und nachvollziehbaren Entscheidungen beruht? Darüber diskutieren in Adlerohren-Folge #38: Michael Jäger (VP Tirol) und Georg Dornauer (ohne Klub).
Kapitel: 9:59 Zeitgemäße Richtlinien? 20:08 Wenn ein Riss passiert 23:51 Auswirkungen aufs Wild
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Transkript anzeigen
00:00:04: Wolf,
00:00:05: Bär und Luxin zurück in die Rolle.
00:00:07: Ihre Rückkehr in unsere Wälder und auf die Almen wirft große Fragen auf!
00:00:12: Wie schützen wie unsere Nutztiere?
00:00:14: Wie sichern wir die Zukunft der Almwirtschaft?
00:00:17: Und wie gelingt ein Umgang, wer auf Wissen, Verantwortung und nachvollziehbaren Entscheidungen beruht?
00:00:27: Willkommen bei AdlerOarn – dem Podcast des Tiroler Landtags.
00:00:31: Folge Achtunddreißig.
00:00:33: Wolf und Bär in die Role gekommen um zu bleiben Unsere Gäste in dieser Episode.
00:00:44: Michael Jäger, seit Jahrzehnten für die V-Petirol im Landtag und den Appster Heim Georg Dornauer.
00:00:54: Er ist freier Abgeordneter Seit Jahrzehnundachzehn im Hohen Haus und wohnhaft in Zellrhein.
00:01:03: Guten
00:01:06: Morgen Hallo Schöne
00:01:06: guten Morgen
00:01:07: Guten Morgen Gut.
00:01:10: darf ich einen Platz nehmen?
00:01:12: Hallo und herzlich Willkommen.
00:01:14: Mein Name ist Tatjana Lukasch und das ist Adlerohren der Podcast aus dem Tiroler Landtag.
00:01:20: Und ich darf heute wieder zwei spannende Diskussionsgäste bei mir begrüßen.
00:01:24: Rechts von mir sitzt Michael Jäger, von der Tirole Volkspartei.
00:01:27: Herzlich willkommen!
00:01:29: Guten Morgen hallo!
00:01:30: Guten
00:01:30: morgen!
00:01:31: Und links von mir Georg Donauer, sie sind freier Abgeordneter im Tirol Landtag.
00:01:35: Herzlichen Grüß Gott!
00:01:36: Fein schön dass Sie beide da sind.
00:01:39: wir haben ja heute eine Debatte über dieses Thema Große Beutegreifer in Tirol, Bär, Walsch und Lux.
00:01:48: Da wird ja heizdiskutiert seit einigen Jahren.
00:01:51: inzwischen muss man sagen Wir starten in jedes Thema immer rein mit einer persönlichen Anekdote.
00:01:57: Jetzt würde ich beim Herrn Jäger anfangen wenn das in Ordnung ist was ist ein irpersönlicher Bezug zum Thema große Beutigreifer?
00:02:05: Meine persönliche AnekDote die war im Jahr Das war die Nacht vom zehnten Juni, auf dem elften Juni im Gemäldegebiet von Rettenschöß.
00:02:14: Da haben wir in der Früh eine wirklich besorgte Umbayerien-Uhrkrufe.
00:02:18: Sie hat im Vorfeld schon eine Wolfspresenz gespürt und da hat er dann tatsächlich vor Zehnten am elften Juni zugeschlagen.
00:02:26: und im ersten Moment um das Telefons habe ich sie nicht kehrt und dann habe ich festgestört.
00:02:32: sie weint an dem Telefon und sie war extrem besorgt um ihre Kälber ist dann auf die Weide aus und hat festgestellt, dass tatsächlich da ein Großraubild dementsprechend zugeschlagen hat.
00:02:42: Und dann haben wir unverzüglich und sofort alles in die Wege geleitet, haben den Amtstearzt informiert der dann auch unverziglich dahin gefahren ist und dann in weiterer Folge zwei Tage später hat es dann die Abschlussverordnung gegeben.
00:02:56: Danke also eher einen tragischen Zusammenstoß der dann Konsequenzen wahrscheinlich er gehabt hat aber wenn man das selber sieht, ist das wahrscheinlich nur mal was anderes?
00:03:05: Genau, also wenn man da dann wirklich vor Ort ist und das dann spürt –
00:03:09: v.a.,
00:03:10: wie ich es festhört – und der hat eine Waffe Leidenschaft unsere Almbauern die Almen bestoßen, die Tiere halten und das so erleben müssen, wie ein Kaub oder ein Schaf zerfetzt vor dir liegt.
00:03:21: Und was wir in dem Zusammenhang auch sagen, dass wir als Klein- und Kleinstbetriebe, der durchschnittliche Bauer bei uns in Tiroi hat vierzehn Milchkühe und der durchsschnittliche Scharfbauer hat dreißig Tiere im Steuestehen.
00:03:33: Die haben alle eine Mensch-Tierbeziehung, die haben in allermeisten Fällen auch Namen und Kern zur Familie.
00:03:39: Und dann ist das nur umso emotionaler und tragischer, wenn man so einen Tag erleben muss.
00:03:45: Danke Herr Donauer!
00:03:46: Was haben Sie für persönliche Anekdote mitgebracht?
00:03:50: Vielleicht ein bisschen eine andere Perspektive aber letztendlich auf die selbe Situation herauskommt... Wie ich war, im Jahr zwei Tausend Neunzehn unter anderem Bürgermeister und Obmann unserer Jagdgenossenschaft in Vodere im Sellerental.
00:04:06: Und ich war in dieser Funktion auch Jagdleiter und ich war allerdings in meiner damals politischen Partei-politischen Funktion in Wien aufhältig.
00:04:15: in diesem Sommer zweitausend neunzehnt.
00:04:17: und mich hat den Anruf erreicht von der Polizeiinspektion Geheimheiten das in unserem Revier, wenn man so will in der Gemeindesellerin.
00:04:28: Ein großer Beutegreifer gefunden wurde.
00:04:31: es handelt sich um einen Wolf gehandelt und der wurde damals wie sich herausgestellt hat offenkundig unrechtmäßig oder nicht legitimiert erlegt oder wenn wir so will entnommen oder gewildert.
00:04:46: und das war ein Mordsaufruhr medialer Natur auch, weil sozusagen ein Teil des Katabers ist hinten geblieben.
00:04:54: Es wurde nur das Haupt mitgenommen von dem Schützen wenn man so will und es hat einen Wortsamittlungsverfahren mit sich gezogen logischerweise, weil der oder diejenige Erleger wäre ja sozusagen oder ist im Strafrecht drinnen und das hat für mich als Jagdleiter jetzt keine Konsequenzen gehabt.
00:05:11: aber wie gesagt da müssen die meine Jägerschaft damals einige Aussagen treffen und die ganze Situation wurde sehr intensiv aufgearbeitet strafrechtlich.
00:05:25: Und das hat mich damals, wie gesagt, sehr beschäftigt weil nachher auch noch der WWF sich eingeschaltet hat und gesagt okay diesen unrechtmäßig schützende muss man finden und wir setzen ein Kopfgeld aus und es war Motsdynamik und andererseits Bauern schafft, wenn man so will oder die Landwirtschaft das irgendwo gutiert.
00:05:45: letztendlich und diese Konfliktlinie zwischen Unrecht aber dann doch irgendwo das richtige Gedannt zu haben.
00:05:52: Das war für mich auch gesellschaftspolitisch und politisch sehr spannende Zeit damals.
00:05:57: Es war persönlich eine Kote wie gesagt weil es mir betroffen hat.
00:06:00: Aber daraus resultierend habe ich danach mein politisches Tun und Handeln in den Folgejahren wo wir noch zu sprechen kommen werden sicherlich auch unter anderem darauf aufgebaut
00:06:10: ja Ja, da gibt es sehr viele Gefühle bei dieser Debatte.
00:06:15: Wollen wir mal ganz kurz die Faktenlage klären, wenn wir einsteigen?
00:06:19: Also generell ist es mal so, Beer, Wolf und Lux sind in Europa geschützte Arten.
00:06:25: Und gleichzeitig stellt ihre Rückkehr – das werden ja immer mehr – und sie wandern ein wieder, die Regionen mit allem und weide Wirtschaftsverpraktische fragen.
00:06:34: Das Land Tirol spricht ja selbst von unterschiedlichen Interessen zwischen Naturschutz, Tourismus, Land und Forstwirtschaft, Jagd- und Bevölkerung.
00:06:44: Jetzt würde ich Sie mal fragen Herr Jäger wie würden Sie denn die besondere Situation Tirols beschreiben wenn es um große Beute greifer geht?
00:06:51: Weil das ist ja in jedem Bundesland ein bisschen anders.
00:06:53: was ist denn da ein Tirol speziell?
00:06:57: Also grundlegend muss man mal sagen die Landschaft wo wir sie mir vorfinden in Tiroi Das sind sehr viele oft eine Naturlandschaft.
00:07:06: Nein, das ist eine Kulturlandschaft.
00:07:08: Und die Kulturlandsschaft wurde vom Menschenhand geschaffen und beispielsweise wir auf unserer OEM im Naturschutzgebiet Kaisergebirge haben tatsächlich neunhundertvierzig bestätigte Pflanzenarten.
00:07:20: Wir haben achtunddreißig verschiedene Farnarten und vierhundert verschiedene Moosarten.
00:07:26: Das kommt nicht aus dem, weil da nichts... passiert oder weiter keiner was tut.
00:07:31: Das sind tatsächlich die fleißigen Almbeirinnen und Almbauern, die was Jahr für Jahr ihre Almen bestoßen.
00:07:37: und da kommen wir jetzt genau auf den Punkt.
00:07:39: also wir kämpfen zusätzlich auch noch mit dem Klimawandel.
00:07:43: Wir müssten eigentlich mehr Tiere auf unsere Almen haben und dann auf der anderen Seite kämpfen wir mit der Wolfspresenz, mit der Präsenz der Großraubtiere Die Bauern oder die Beirinnen, ja warum soll das jetzt ein?
00:07:55: Ich tue mir das einfach nicht mehr hoch.
00:07:56: Weil wenn ich das Sieg auf der Alm, was dafür schlacht für den steht, ich packe das emotional nicht mehr.
00:08:01: und da müssen wir schauen in der toxischen Mischung wie können wir das schaffen, dass wir zukünftig das so dementsprechend aufterstehen?
00:08:09: weil ansonsten ist es für mich schon klar, wenn die Almen nicht mehr bewirtschaftet werden und nicht mehr bestoßen werden, dann geht eine einzigartige Kulturlandschaft ist da nicht mehr hier.
00:08:18: Und das hat dann weitreichende Folgen auf der einen Seite für den Tourismus und auch auf der anderen Seite für die Natur und für den Naturschutz, weil im Sommer auf die Alm ein Wasser speichert mit den Sinken, mit den Gräben für Aerosionen in weiterer Folge für Hochwasser für die Niederlegen und im Winter für die Lawinen.
00:08:40: also wir sehen wirklich gefordert dass man das weiterhin der Mensch unterstimmen, die Allemwirtschaft insbesondere in die Ruhe.
00:08:47: Und hier kommt natürlich die toxische Mischung dazu.
00:08:49: Klimawandel und Großraubild und da sind wir gefordert.
00:08:54: Ja,
00:08:54: ich wollte Sie gar nicht unterbrechen.
00:08:56: Ich wollte nur Anflussfragen stellen weil es mich interessiert ist es tatsächlich so dass irgendjemand schon die allen Wirtschaft lassen hat wegen der neuen gewachsenen Wolfspopulation?
00:09:06: Es gibt auch mittlerweile Erhebungen, Fotodokumentationen zum Beispiel die Rotwand in den hintersten Hofgarten und da sieht man, wie sie das Borsgras ausbreitet.
00:09:17: Wenn doch keine Schafe mehr vor Ort sind, der muss das beweiden mit ihrer Drittfistigkeit dem Boden dementsprechend verdichten und das wäre ein Riesenproblem wenn wir hier nicht...
00:09:29: Auch für die darunter liegenden Siedlungen.
00:09:32: Ich wollte den Herrn Abgeordneten nicht unterbrechen aber errennt bei mir offene Türen ein
00:09:36: Für die darunder liegende Siedlung weil wir da dementsprechend gefordert sind, dass das aufrecht bleibt.
00:09:44: Ich vergleicht es immer so gerne mit einem Haus, wenn ein Dach kaputt ist, dann haben darunter die Wohnungen auch ein Problem und mit der Umweltschaft ist das oberste Stockwerk nicht mehr funktioniert.
00:09:55: Dann haben die darunter liegenden Riesenprobleme.
00:09:59: Jetzt ist es ja so und Sie haben das vorhin Ihrer persönlichen Anekdote schon erklärt, dass es da ja verschiedene Interessen gibt die sie wahrscheinlich in diesem politischen Prozess alle gehört.
00:10:09: Und mal eingesammelt haben.
00:10:10: was gibt's denn dafür?
00:10:11: Jemanden der neu ist in dem Thema Was gibt es denn für Interessenlagen?
00:10:14: vielleicht können wir das in der Kürze zusammenfassen und einmal schauen wie sich das gegeneinander aufwiegt?
00:10:20: Ich glaube das ist gar nicht so eine komplexe Angelegenheit.
00:10:22: natürlich Alopi und natürlich gibt es auch eine im Tiroler Landtag vertretene Fraktion, zu denen zähle ich die Tiroler Grünen.
00:10:30: Das ist für mich alles nachvollziehbar.
00:10:33: Die in ihren Grundsätzen eine generelle Artenvielfalt und den Schutz der Tiere sozusagen in ihren grundprinzipien verankert haben.
00:10:42: zum einen das will ja auch niemand konterkarieren Zum anderen habe ich eine Interessensabwägung zu machen.
00:10:49: Aufbauend auf der von Ihnen indirechterwähnten Fauna Flora Habitat-Richtlinie aus dem Jahr nineteen zweiundneinzig stammen, wo diese großen Beutegreifer wie wir sie gehört haben von ihnen Wolf, Bär, Lux natürlich taxativ aufgezählt sind.
00:11:03: Ich erinnere noch einmal neunzehnhundert zweier und neunzig.
00:11:06: Wir schreiben jetzt das Jahr zwanzig sechsundzwanzig also nach über dreißig Jahren glaube ich dass Richtlinien Verordnungen Richtlinien in der Europäischen Union richten gibt die immer auch einen gewissen nationalen Korridor her zur Umsetzung.
00:11:20: und das ist schon legitimisch.
00:11:22: Als Gesetzgeber hier, und diese Mehrheiten haben wir offenkundig gefunden.
00:11:26: Als Gesetzheber hier im Tiroler Landtag natürlich auch auf unsere Situation die Interessensabwägung zu machen.
00:11:33: Und die Interessenabwägungen hat der Kollege, der von mir sehr geschätzte Abgeordnete Jäger bereits sehr eindringlich und bildlich dargestellt.
00:11:40: und ich habe die ähnliche Erfahrung gemacht weniger aus dem landwirtschaftlichen Bereich und seiner Expertise heraus aber damals als Bürgermeister-Bürgermeist einer kleinen Landgemeinde in einem engen V-Tal, in Tirol, südwestlich von Innsbruck.
00:11:54: Ich war im Sellerental wie vorhin erwähnt Bürgermeister einig Jahre oder bin bis zum heutigen Tag Kommunalpolitisch dort tätig.
00:12:01: und es gibt nicht nur einmal dieses topografische Phänomen dass es links und rechts aufgegeht im Land Tiroll und das wir halt in den Tallagen dann unsere Siedlungsräume schützen müssen.
00:12:10: und das sind nicht nur... bauliche Maßnahmen, Stichwort Wildbach und Lavineverbauung.
00:12:15: Wo wir diese Täler und den Talboden schützen und die Siedlungsräume und die Menschen, die hier leben sondern eben auch diese landwirtschaftlichen Pflegemaßnahmen.
00:12:24: und auch das habe ich als nicht-landwirtschaftlich geschultes oder mit meinem Auge registrieren müssen, wenn mir Landwirte mitgeteilt haben.
00:12:32: Dass sie im oberen Bereich jetzt wieder nicht einmal im Almengebiet einfach sozusagen die Steilthüre von außen zu machen aus unterschiedlichen Gründen.
00:12:39: Nicht nur wegen den großen Paltegreifen aber ja es war ein sehr emotionales Thema und ich war auf vielen Auch wenn man so will in den Waldkampfvorbereitungen, aber natürlich auch weil man eine gewisse Volksnähe und eine Breite aufbauen wollte.
00:12:51: Da war ich ja auch als Nichtlandwirt auf fix auf zahlreichen Führausstellungen und Schauf-Ausstellungen.
00:12:59: Und habe die Unmittelbarkeit der Landwirtschaft erlebt und auch die von Ihnen erwähnte Emotionalität.
00:13:04: Die Emotionalitäten waren nicht mehr aufgesetzt.
00:13:06: Das war tatsächlich so wie du sie geschildert hast, liebe Abgeordnete Jäger!
00:13:11: und man vielleicht dann Abschluss zu machen in der zweiten Runde, das habe ich ja auch damals im Regierungseintritt gesagt.
00:13:18: Da habe ich gesagt Leute, wenn wir uns da nichts einfallen lassen... gesetzlicher Natur oder als Landesregierung, als neu konstituierte, klar mal auf der Vorreise schwarz-grün vorangegangen.
00:13:29: Grün hat natürlich die Herren ÖVP ansetzt in dieser Frage blockiert und ich als damaliger Parteichef der Sozialdemokratie habe mich innerparteilich auch nicht leicht getan.
00:13:38: aber eben mit meinem damalsigen Gewicht und meiner Erfahrung als Bürgermeister einer Landgemeinde habe ich gesagt Leute Da kriegen wir ein Problem.
00:13:45: Wenn diese oberen Bereiche nicht mehr gepflegt werden, nicht mehr bestoßen werden dann wird es herunteneng, dann wird's teuer und die öffentliche kommunale Hand kann das nicht kompensieren.
00:13:56: deswegen lasst uns da ein Zeichen setzen und die mögliche notwendige Entnahme legalisieren dass mir eben nicht vorhin wie erwähnt bei meiner Anikdote die Jägerschaft und die Bauernschaft in Strafrecht hinein dringen.
00:14:09: Ja Und Herr Jäger vielleicht können Sie da ganz kurz mal Wie schaut das jetzt aus?
00:14:16: Was ist da gesetzlich in den Rahmenbedingungen verändert worden?
00:14:21: Das muss ich tatsächlich auch unterstreichen, was der Kollege Abgeordnete gesagt hat.
00:14:26: Entscheidend war sicher, dass unser Minister Norbert Torschnig hier im borenharter Bretter nicht aufgemacht wurde und der Schutzstatus von streng geschützt aufgeschützt herabgesetzt wurden.
00:14:39: Und das, wo dann unsere Basis?
00:14:41: Und ich habe das dann in dem Koalitionspapier so verankert, dass wir wirklich jetzt schauen müssen.
00:14:45: Dass man alle logistischen Möglichkeiten benutzen und dass wir da wirklich unsere OM Bayern an einem Bauern unterstützen.
00:14:52: Ich glaube es ist uns schon gelungen gemeinsam damals mit Gesetzesvorlage, dass man die Möglichkeiten ausschöpfen für einen Risikowolf und für einen Schadwolf.
00:15:05: Man sieht ja an den Zahlen was entnommen worden ist des letzten Jahres aber die sie zugleich mit zu bedenken gibt.
00:15:12: Wir haben letztes Jahr ein'unviertzig Nachweise bestätigte C-Einsnachweise gehabt im Land an Wolfprisenz, und heuer haben wir sagen Schalbe hundertvierundzwanzig.
00:15:22: Da müssen wir ganz kurz fürs Publikum ein bisschen aufklären, was sind denn C-einsn nachweisen?
00:15:28: Also das sind tatsächlich bestätigtes Sichtungen per Foto oder per Riss bestätigte, beamste Arzt also wirklich fundierte Bestätigungen an Wolf Präsenz was in der Landesregierung eingegangen sind.
00:15:43: Und dieses Jahr sind es bereits über hundert, zwarteisend sechserzwanzig?
00:15:46: Genau!
00:15:46: Also mehr als das dreifache.
00:15:48: und da sieht man wie sie die Population entwickelt.
00:15:51: und ja leider sag ich mal sind wir hier in Tiroi wie in einem Schraubstock Die Kollegen im Bayern tun nichts und die Kollegen in Südtürö tun nix an die Gesetzgebung an Rom gebunden, und die Bayern sind an der Gesetzgebungen an Berlin gebunden.
00:16:06: Und sie bringen örtlich da leider nichts zusammen – jetzt wandern die natürlich in der Druckschlussfolge mehr oder weniger auf die Roy ein!
00:16:14: Da sind wir wirklich gefordert, dass man das ordentlich der Mensch schnell in Zukunft.
00:16:18: Aber wie machen denn dann unsere Nachbarländer?
00:16:21: Wie gehen denn die mit dem um?
00:16:22: Die müssen ja dieselben Probleme haben auf ihren Almen, auf ihren Bauernhöfen.
00:16:27: Was ist denn da im Ausland der Status quo?
00:16:29: Also wenn Sie jetzt keine gesetzliche Hand haben, aber da wird es ja aus der Bevölkerung Rückmeldungen geben.
00:16:35: Die Rückmeltung gibt's.
00:16:36: Aber wenn man das vergleichsweise in Deutschland sieht ... also im Südbayerischen Raum sind die Almen und sie gibt es ja in ganz Deutschland gar nicht.
00:16:45: Und da punktuell ist der Leidensdruck extrem groß.
00:16:49: Aber die bringen es auf nationaler Ebene in der Bundesgesetzgebung nicht dementsprechend in ein Tempo weiter, dass die zur Umsetzung kommen.
00:16:56: Das ist die Schwierigkeit dabei!
00:16:58: Vielleicht zu unserem Settingpass sind.
00:17:00: Ich bin ja auch schon länger im Politgeschäft und war schon bei einigen sogenannten Dreilandtagen dabei, das heißt die Region Trient, Südtirol und Tirol.
00:17:09: wenn man sich alle zwei Jahre sozusagen zu einer großen Plenarsitzung trifft und ich kann mich erinnern in den letzten zwei vier sechs glaube ich sogar acht Jahren ist immer wieder von einer Fraktion aus einem Landtag ebenweils Thema in allen drei Regionen sehr aktuell und präsent ist, ist das immer wieder auf der Agenda gestanden.
00:17:30: Man hat sich bemüht über diese möglichen Mehrheiten – meistens die konservativen Parteien, wir sind auch meistens mitgegangen -, dass man diese Konfliktlinie entlang beschlüsse fast um an die jeweiligen nationalen Gesetzgeber aber auch an die Europäische Union appellierend dieses Thema aufs Tabee
00:17:49: brachte.".
00:17:52: Welche Kriterien müssen erfüllt werden, bevor ein Tier entnommen darf?
00:17:56: Muss dieser gewisse Alter haben?
00:17:59: oder wie ist das?
00:18:00: Kann man auch welpen Abschießen entnehmen.
00:18:03: Detektu ist es möglich wenn meine Herde in Bedrohung ist, in unmittelbarer Bedrohrung und ich sitze am dem Tag an den Momentum ansitzen oder ich sehe das dass der Zuschlag will dann darf er tatsächlich den Wolf entnehmen.
00:18:20: Oder wenn er ein Risikowolf, wenn er unmittelbar in einen Siedlungsgebiet herumstreift und der wird mehrmals bestätigt gesichtet mit Fotonachweise bestätigt.
00:18:31: Wenn er sozusagen die Schuhe am Menschen verliert, darf er eine Nummer werden.
00:18:36: Welche Rolle spielen denn eigentlich Monitoring und so nachvollziehbare Meldesysteme im Umgang mit den großen Beitägreifen?
00:18:43: Naja,
00:18:45: das ist natürlich eine Hilfestellung im weitesten Sinne weil so ehrlich muss man auch sein.
00:18:50: Ich kenne unsere Jägerschaft.
00:18:52: wir haben ungefähr fünfzehntausend fünfhundert aktive eingetragene Jägerinnen und Jägern in Tirol.
00:18:57: aber aufgrund der bisherigen Gesetzeslage fehlt uns natürlich überweite Teile die Erfahrungen.
00:19:03: Ich bejagd man richtig an Wolf und Effizienten, da hilft es natürlich dieses Monitoring und hat uns natürlich auch im Vorfeld geholfen für die heute legistische Regelung.
00:19:12: Es ist ja nicht so dass wir einfach gesagt haben ganz plump und vielleicht ein bisschen naiv oder gar Tirolerisch zu sagen mir entnehmen einfach den Wolfen.
00:19:20: Da muss man ganz ehrlich sagen das viele Beamtete des Landes Tirol gegeben, da hat sich auch ein sehr engagiertes politisches Büro gegeben.
00:19:26: ich werde dann nie hintanstellen.
00:19:28: so sehe Der treibende Motor, glaube ich auch war, hat das Team rund um Josef Geisler rum sehr viel logistisch und juristisch geleistet.
00:19:36: Da hat uns das Monitoring natürlich auch geholfen, unbelegbar zu machen gegenüber möglichen EU-Wiedrigkeiten und rechtlichen Negativkonsequenzen für die Nationalstadt Österreich, dass wir auch belegbar über das Monitoringsangrennen.
00:19:52: Ja hier müssen gesonderten einen Sonderweg finden eine Regelung, weil wir eben in diesen klammen Räumlichkeiten in dieser Alpregion andere vorzeichnen haben als möglicherweise in der Lüneburger Heide oder wo auch immer im Norden Europas.
00:20:10: Herr Jäger, Sie sind jetzt selber, haben sie einen Bauernhof?
00:20:13: Sie betreiben auch allem.
00:20:14: Sie sind ja dabei!
00:20:16: Wenn jetzt Landwirtinnen und Landwirte zuschauen, die vielleicht noch nicht getroffen waren... Was brauchen denn diese Rastung verlässlich wenn es zu einem Verdacht oder dem Risiko kommt?
00:20:24: was ist quasi so der Ablaufplan?
00:20:28: Was ist zu tun?
00:20:29: Dann ruft man an
00:20:31: Also wenn sich der Verdachtsfall dementsprechend bestätigt dass wir da eine Wolfs Präsenz hat, dann haben wir das schon so strukturell auch über die Landwirtschaftskammer aufgestellt.
00:20:43: Dass sie bei gewissen Personen im Bezirk oder beim Amtstierarzt und in der Jägerschaft sich unverzüglich möten können und da informieren wir immer wieder regelmäßig wo die Kontaktpersonen sehen und dass man dort eine schnell und unverzugliche Handlung
00:20:56: kommt.
00:20:58: Und was passiert denn aber?
00:20:59: Dann hoffen Sie in der Bezirkshauptmannschaft an und dann kommt jemand... und schaut sich das mal an, oder?
00:21:07: Wenn man tatsächlich schon einen Riss vor Ort hat, dann wird in weiterer Folge der Amtsdehärzte oder der Amtsteherz informiert.
00:21:13: Der kommt dann hier vor Ort hin, schaut sich die EU mit seiner Expertise begutachtet, der ist dir und sagt dann ja da wo ein Großraubtier am Zeig entweder Bär oder Wolf und auf dies darauf folgen werden eine Abschlussverordnung von der Tiroler Landesregierung ausgeteilt.
00:21:30: Und wenn man jetzt den Verdacht hat, das war ja bei der persönlichen Geschichte so die Bäuerin hat schon gespielt dass da ein Wolf ist.
00:21:38: Was was heißt denn das?
00:21:39: Sie hat schon gewisse Anzeichen gesehen wo gerade Spuren oder wie bemerkt man das, dass die Wölfe in der Gegend sind?
00:21:46: Man merkte es also die Tiere sind ja Herdentiere.
00:21:50: und wenn dir ob die Schafen oder Kürsen sind Herdenteere und dir gespürnt ist, wenn irgendwas nicht richtig ist nachformieren sie dir und schützen immer die Jüngeren oder Kleinen.
00:22:01: Das
00:22:03: ist tatsächlich sichtbar!
00:22:04: Und die gehen dann irgendwie, die werden dann als Herde so verschreckt und wechseln den Standort.
00:22:09: Und da kann man schon wissen, es läuft ja ruhig.
00:22:12: Die beweiden die Almfläche alles ist ruhig.
00:22:15: aber wenn sie dir dann formieren und auf Anhaufen beinahe sind, dann merkt man auch irgendwas hier ist unruhe.
00:22:26: Gibt es sehr Unterschiede zwischen einem Bären?
00:22:29: Wir reden jetzt die ganze Diskussion über schon vor allem, über die Wölfe.
00:22:34: Haben die meisten Zwischenfälle oder Vorfälle gegeben...
00:22:37: Genau!
00:22:38: Wie schaut's denn aus mit den Bären?
00:22:40: kann ich da mal konkret nachfragen.
00:22:42: Gibt's Bären.
00:22:42: wie viele Bärensichtungen wir haben gehabt bei der Wölife jetzt über hundert?
00:22:46: Spielen die Bären eine Rolle in Tirol?
00:22:48: Wandern die dann nur durch und lassen eigentlich alle in Ruhe?
00:22:51: Oder wie ist das mit den bären?
00:22:55: Vom Einzugsraum her sein, die machen teilweise hundert Kilometer pro Tag.
00:22:59: Also so ein Wolf oder eben auch ein Pär.
00:23:02: natürlich hat Sichtungen gegeben im Tiroler Oberland das wissen wir alle und Ich kann für meine politische Position hier artikulieren und argumentieren, ich glaube in Tirol.
00:23:13: Und für dieses Bundesland bin ich zumindest in der Legislative legitimiert, eine Zeit lang mitzuarbeiten an meiner politischen Positionierung zum Ausdruck zu bringen.
00:23:21: – in Tiohl haben die herrtige große Beutegreifer wie von ihnen taksativ aufgezählt.
00:23:26: Ob das der Luxus, der was teilweise Sechzig reist.
00:23:29: Das muss man sich einmal vorstellen.
00:23:31: eine ganze Population in einem Revier wenn er an Winter sein Unwesen treibt, saug jetzt ein bisschen schlagzeitig dann hat das konsequenz negative Konsequenzen und für diese Zielgruppe oder für die Interessenslage habe ich mich politisch stark gemacht bis zum heutigen Tag und werde es auch weiterhin tun.
00:23:47: um ihre Frage zu beantworten ist auch der Berg keine Platz in Tirol?
00:23:50: Ehe,
00:23:52: aber jetzt mal ob am Platz hat oder nicht ganz davon abgesehen.
00:23:56: Wie viele Bären
00:23:57: aufkommen gibt's in Tirol?
00:23:59: Weil ich meine es wird ja jedes Tier eine unterschiedliche Gemengelage haben.
00:24:04: Der Wolf ist Präsenter der Lux-Reis-Tiree.
00:24:07: das sind jetzt wieder keine landwirtschaftlichen Tiere die betroffen sind.
00:24:11: Der Bär wandert vor allem durch also die müssen ja wahrscheinlich unterschiedlich behandelt werden richtig?
00:24:17: Oder Zweifel!
00:24:18: Also ich möchte im Zusammenhang schon einmal die jagtliche Expertise da vielleicht ein Stück weit reinbringen und möchte mir in dem Zusammenhang bei den Fünfzehntausendfünfhundert Jägern in Tiroi schon mal bedanken für das, was sie auch tun.
00:24:31: Und leist nicht im Zusammenhang Grosraubwild weil ansonsten muss man schon sagen, es geht die Jäger gleich als wir die bauen.
00:24:37: wenn du in deinem Revier eine Wolfpräsenz oder eine Bernpräsentz hattest noch verdrängt das Grosrabwild das Wild, was wir hier haben Rotwild, Drehwild in Bereiche Da wollen sie mir Bade nicht haben.
00:24:49: Die gehen dann in die Schutzwälder hinein, die gehen in entlegene Gräben und das wird extrem herausfordernd für den Jäger, dass der seine behördlich vorgeschriebenen Abschusspläne erfüllt.
00:24:59: Und auf der einen Seite beuerlich gesehen oder aus der Frustwirtschaft hat man dann das Rehwild, das Gambswild und das Rotwild im Bereich stehen wo man Schutzwaldflächen haben, wo wir Jungwald haben.
00:25:12: Wo man halt immer über Klimafiten Waldrennen und das ist dann in dieser Mengengelage extrem schwierig für alle beteiligt.
00:25:21: Ob es der Bauer ist oder der Einbau ist, ob die Jägerschaft ist also wie gesagt die Präsenz von großem Wild in Tiroi.
00:25:28: Also da unterstreichet er das was der Kollege Donau auch sagt.
00:25:31: also in Zukunft wird bei uns in Tioi nicht funktionieren und die haben keinen Platz.
00:25:35: bei uns Beim Wolf ist es ja so, wir haben mittlerweile einen hohen Druck rund um die Royum aus der Roten.
00:25:43: Wir werden den Wulf sowieso nicht mehr geben aber wir müssen ihn wirklich gezielt schauen.
00:25:47: dass man in der Management vergleichtet ist vielleicht auch wieder mit dem Rotwild was beim Rotwilde negativ ist wenn der Jagddruck steigt.
00:25:54: das Tier ist extrem schlau und geht dann in Gebiete wo wir sie nicht haben wenn die stehen aus weil die merken den Jagd druck Und beim Wolf muss uns dies angelingen.
00:26:03: der Jagdtruck muss so steigen dass der Wohl voraus, wenn er da in dem Siedlungsbereich auf die Omer krimp noch geizt war und dann muss er jetzt schauen, dass sie wegkriegen.
00:26:12: Da viel anknüpft einen Kollegen Jäger und weil ich bei ihnen davor diesen Begriff gehört habe den sehr euphemistischen Und ich weiß schon was das natürlich auch beim manchen städt bei der städthischen Bevölkerung oder beim vielen Menschen wahrscheinlich provoziert und hervorruf Sie haben gesagt darf man dann welpen?
00:26:29: auch entnehmen.
00:26:30: Also wenn ich das Wort Welpen her nachher stelle immer was niedliches, was Süßes, was Kleines vor und da habe ich mir eine ganz klare Antwort der vorhin erwähnte Abschussplaner behördlich auferlegte den wir erfüllen müssen als Jägerschaft.
00:26:43: Das sieht auch vor dass wir junge Rehe ist gleich ein Kitz entnehmen dürfen, müssen sollen um die Reduktion zu gewährleisten.
00:26:51: Und wenn ich eine Reduktions erwirken will dann wäre ich beim Nachwuchs genauso partiell eingreifen wie ich das bei älteren oder reiferen Tieren machen muss.
00:27:01: also wie gesagt waren ich davor sozusagen, dass wenn man süße Bilder sieht.
00:27:06: Ich weiß schon, wenn man da in die Tiroler Tageszeitung eine schaut und siegt auch ein kleines Rudel an süßen Welpen und einer geht her, wird abgeordnete Jäger oder der hinlänglich bekannte etwas den Populismus freundende Abgeordneter Donau und sagt, die müssen wir genau entnehmen.
00:27:20: Naja das da am Mots aufschreißen wir klar.
00:27:21: aber trotzdem bitte ich da um ein gewisses Maß an Sachlichkeit und Erfahrung dass wenn wir uns zur Entnahme und zur Reduktion bekennen, dass man das ganz normal professionell abhandeln müssen.
00:27:35: Jetzt möchte ich an dieser Stelle noch mal zurückkehren weil ich das Gefühl habe, dass diese Frage nach Bär- und Luchs noch nicht wirklich beantwortet worden ist.
00:27:47: Und zwar wie mir diese Entnahmen unterschiedlich je nach Tier regeln soll.
00:27:53: Können wir da vielleicht von Ihnen beiden normaler klare Aussage zu Bär und Luchs bekommen, abgesehen von den Wölfen?
00:28:02: Wie wie man da vorgeht aktuell.
00:28:06: Und wie das Aufkommen wirklich ist.
00:28:09: Im Grunde muss man ja sagen Man darf ja dem Tier im weitesten Sinne nicht die Schuld geben.
00:28:15: Der Mensch verursacht das Problem.
00:28:17: ja Wenn jetzt das Tal im Trentino hernimmt Da haben die Experten gesagt Das wäre ein Habitat für zirka fünfzehn bis zwanzig Berne.
00:28:25: Jetzt sind da über dreihundert Berne und das ist logisch, die haben nicht Eingriff und die haben den Berne gemanagt und der streut jetzt in alle Länderbereiche aus weil die müssen sie natürlich für den Familien verdrehen werden und müssen sich ihr eigenes Habitat suchen.
00:28:39: Und jetzt sehen wir mit dem Thema in Tirol konfrontiert wo man Berne Präsenz hat, ob das letztes Jahr bei mir hier im Brandenberg war, ob es auch ja im Oberland ist.
00:28:50: Also der Bär ist so extrem scheu.
00:28:53: Das ist ja ganz, ganz schwierig für die Jägerschaft den zu lokalisieren mit den technischen Mittelnheit, mit Wildkameras und Fotofallen.
00:29:03: Und es ist schon gezielt möglich.
00:29:05: aber wenn du dann in deinem Revier bist wo mehrere hundert Hektar oder über tausend Hektars hat spürt man das an dem wenn die Rehwildbestände oder die Rotbildbestände einfach nicht mehr da sind wie man es gewohnt gewesen ist.
00:29:19: Und das ist ein Thema und da müssen wir wirklich als zukünftig schauen.
00:29:23: Also für mich hat definitiv in Tiroi der Berg keinen Platz.
00:29:29: Wir kommen ja jetzt schon zum Ende unserer Diskussion und gern würde ich mir von beiden noch wünschen an Ausblick in die Zukunft, was Sie beide glauben.
00:29:37: Also Sie haben das jetzt mehrfach betont dass diese großen Beutegreifer in Tirol aus Ihrer Sicht daraus keinen Platz haben.
00:29:44: Gibt es eine Regelung, die Ihnen vorschwebt wie das idealerweise für die in der Zukunft gehandhabt werden kann?
00:29:50: Gerne auch mit Gesetzen legislativ vielleicht hat auch noch.
00:29:54: wollen sie anfangen?
00:29:55: Ja sehr gerne.
00:29:56: Wie gesagt Es haben sich mehrere, auch wir damals gemeinsam wo ich noch Teil der Koalition sein durfte.
00:30:01: Wir haben uns eingesetzt auf europäischer Ebene dass man eben diese Richtlinie oder den Schutzstatus senken die Berner Konvention.
00:30:09: der Abgeordnete Eger weiß was gemeint ist das wir da auch weiterkommen.
00:30:12: und letztendlich habe ich mich immer für einen pragmatischen und rasch umsetzbaren Weg politisch eingesetzt.
00:30:20: und ich glaube korrelierend mit dem Zuwachs Und mit dem größer werdenden Problem und davon ist auszugehen, glaube ich müssen wir noch effizienter letztendlich den legislativen Rahmen schaffen.
00:30:36: Unsere Jägerschaft dahingehend schulen wenn man so will oder sensibilisieren viel besser gesagt aber auch breites gesellschaftliches Commitment.
00:30:46: Und da braucht es immer gewissesmaßen Aufklärung, deswegen bin ich heute Ihnen und der Landtagsdirektion sehr dankbar für diesen Podcast.
00:30:52: Es braucht eine breite gesellschaftspolitische Aufklärungen.
00:30:55: Warum wir denn das machen?
00:30:56: Nicht um eine Trophäe irgendwo in einem Jagdstibel zu haben von einem großen Beutegreifer sondern vielmehr im Interesse des Landes Tyrol zur Sicherheit für die Landwirtschaft, für den Tourismus aber allen voran für den darunterliegenden wie vorher erwähnt Siedlungsräumen.
00:31:13: Wir haben ohne dies nur zwölf Prozent besiedelbare Fläche und sollte das noch weniger werden dann können wir schon wieder in einem politischen Bereich eine egoisch nach einer leistbares Wohnen möglich und dafür muss man warnen und da eingehen muss die Politik aufklären und dann schaffen wir auch ein breiteres gesellschaftliches Commitment und mehr Akzeptanz für die, aus meiner Sicht notwendige Entnahme der großen Beutegreifer.
00:31:39: Danke!
00:31:40: Und Sie Herr Jäger, was ist Ihre Vision für die Zukunft zu diesem Themengebiet?
00:31:45: Also wenn ich das Vergleich mit den beheimateten Tierarten, also die Abschlusspläne, die sind ja nicht aus der Luft gegriffen, die fußen ja auf Zählungen oder auf wilde Monitoring – und so stelle man dies in Zukunft fürs Großraubbild auch vor, dass dies wirklich noch professionell aufgestellt wird Das Wildtier Monitoring mit den Zählungen untermauert und dann fußt auf der Basis eine Abschusszahl in die Rolle, wo man dann sagen kann – mit dem Zuwachs, wenn wir es zuerst gehört haben.
00:32:14: Die dreifache Bestätigung innerhalb von einem Jahr, dass man dort an dementsprechend zwanzig Prozent des Bestandes im Jahre entnehmen kann und das dies dann zu einem Regelwerk wird.
00:32:24: Und dass man dann wie gesagt nicht den ganzen Verfahrensaufwand immer wieder ins Treffen führen muss sondern Die wilden Arten müssen auch noch ganz, ganz viel dazulehnen bei dem Thema großerer Wild und Wolf.
00:32:36: Speziell in der Umsetzung oder in der Praxis.
00:32:38: aber ich bin zuversichtlich weil wir ganz, Ganz viele fleißige Jäger haben in die Reue da wo es vorrangig um die Hege geht.
00:32:45: Es geht jetzt ja nicht immer in Austaline wie so Profizeitheit um den Abschluss sondern die jäger leisten ja ganz, Arbeit vor Ort, wo es auch Naturschutz und Umweltschutz betrifft.
00:32:56: Und insbesondere die HeGE.
00:32:58: Das sind ganz, ganz wichtige Partner für die Landwirtschaft.
00:33:00: Und da müssen wir versuchen, dass wir zukünftig das Monitoring gezielt professionell aufstehen und darauf dann fuß sind eine Abschusszahl hervorgeht.
00:33:10: Fein!
00:33:11: Vielen Dank auf jeden Fall Ihnen beiden.
00:33:13: Es gibt zum Abschluss immer noch den Spiegelmoment, wo man quasi ein Argument des Gegenüber wertschätzend hervorhebt und zu zeigen, dass man an dazuhört.
00:33:21: Und die Gesprächskultur hier eine gute ist im Tiroler Landtag!
00:33:28: Herr Donauer was hat Ihnen denn... Was ist Ihnen denn hängen geblieben von dem, was der Herr Jäger gesagt hat?
00:33:34: Er darf diesen letzten sehr wichtigen und richtigen Satz noch einmal unterstreichen vom Abgeordneten Jäger.
00:33:40: Es muss an Normalität und tatsächlich sozusagen in den künftigen Abschussplänen darstellbar sein, sodass wir einfach selbstverständlich die notwendige Reduktion aufbauend auf den jährlichen Zählungen sowie wer es beim Rotwild, beim Rehwild oder beim Gamswild machen und darauf aufbauen entscheidet die Behörde sachlich und richtig.
00:33:59: die notwendigen Abschlusszahlen für das neue Jagdjahr dieses Regime, da müssen die großen Politik-Reihe verkünftig Platz haben und es muss eine Selbstverständlichkeit in den nächsten Folgejahren darstellen.
00:34:11: Dass man auch versorgt ist gehört in unserem Revier möglicherweise dazu.
00:34:14: Und da sind die Jägerschaften angehalten, behördlich angehalten das eben rechtmäßig und notwendigerweise zu entnehmen.
00:34:22: Ich glaube wenn wir in diesem Regime münden dann kann man auch wirklich von einem Erfolg sprechen.
00:34:31: Und
00:34:36: Herr Geiger, was hat Ihnen zugesagt bzw.
00:34:40: was ist Ihnen im Gedächtnis geblieben?
00:34:42: Was der Herr Donauer heute im Laufe des Gesprächs gesagt hat?
00:34:45: Wir sind in Ausführungen zum Besten gekommen wie damals Bürgermeister war einer Landgemeinde im Sellerin mit welcher Betroffenheit das an die Gemeindepolitik trifft insbesondere dann auch den Bürgemeister in seiner Wirkung und dass man dort wirklich sachlich fungieren muss und mit einer Ruhe und die Dinge nüchtern betrachten.
00:35:09: Und das glaube ich hat der Georg Thomas ganz gut gemacht.
00:35:13: Vielen Dank fürs konstruktive Gespräch!
00:35:15: Bevor sich unsere Runde für heute auflöst, verabschieden wir uns noch vom Publikum, dass uns heute zugehört und zugeschaut hat.
00:35:22: Vielen dank fürs dabei sein.
00:35:24: wenn euch die Folge gefallen hat dann Lasst uns bitte ein Abo da oder schenkt uns eine gute Bewertung.
00:35:31: Fünf Sterne finden wir am allerbesten, beziehungsweise vielleicht auch einen Feedback- oder Themenvorschlag.
00:35:37: Da freuen wir uns!
00:35:40: Wir bedanken uns fürs Zuhören.
00:35:42: Bleibt's demokratisch bis zur nächsten Folge.
00:35:45: Servus für dich und ja das war es für heute.
00:35:50: Wunderbar, wunderbar.
00:35:52: So Wiedersehen Herzlichen Dank Vielen Dank
00:35:55: Dankeschön
00:35:57: Herzlichen Dank.
00:35:59: Alles Gute!
00:36:08: Danke fürs dabei sein.
00:36:10: Thema der nächsten Adler, ein Episode?
00:36:12: Wie steht es um die Pflege in Tirol?
00:36:14: Bis bald.
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