Verwaltung neu denken: schlank, digital, bürgernah? | Folge #35

Shownotes

In dieser Folge von „Adlerohren“ geht es um die Zukunft der Tiroler Verwaltung: Wie kann sie einfacher, schneller und bürgernäher werden? Evelyn Achhorner (FPÖ) und Susanna Riedlsperger (NEOS) diskutieren darüber, wo Verwaltung heute an ihre Grenzen stößt, welches Potenzial in Digitalisierung und KI steckt und wie eine Verschlankung gelingen kann, ohne die Menschen aus dem Blick zu verlieren.

Kapitel: 5:05 Was eine gute Verwaltung ausmacht 14:06 Verschlankungskur? 21:32 KI und der Datenschutz

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Transkript anzeigen

00:00:04: Förderungen beantragen, Formulare ausfüllen, Dokumente einreichen.

00:00:09: In der Verwaltung muss natürlich alles seine Ordnung haben!

00:00:12: Doch was passiert wenn aus Regeln immer mehr regeln werden und aus einem Schreibtisch gleich der Nächster?

00:00:20: Digitalisierung und künstliche Intelligenz versprechen – Verwaltung soll schneller einfacher und bürgerfreundlicher werden.

00:00:27: Aber wie gelingt dieser Wandel ohne die Menschen auf dem Weg dort hin zu verlieren?

00:00:31: Darüber sprechen wir heute bei Adler Ohren.

00:00:33: Den Podcast ist Tiroler Landtags.

00:01:14: Hallo und herzlich willkommen.

00:01:16: Mein Name ist Tatjana Lukasch, das ist Adlerohren der Podcast aus dem Tiroler Landtag.

00:01:21: Ich freue mich sehr dass ich heute wieder zwei Diskutantinnen bei mir begrüßen darf zu meiner linken Evelyn Achorner von der FPÖ und zu meiner rechten Susanne Riedersberger von den NEOS.

00:01:33: Hallo herzlichen Willkommen.

00:01:34: schön dass Sie da sind!

00:01:37: Wir starten ja, wie in jeder Folge unsere treuen Zuschauerinnen kennen das schon mit einer persönlichen Anekdote zum Thema rein und heute geht es um die zukunftsfitte Verwaltung bzw.

00:01:48: vielleicht bei den persönlichen Erfahrungen um die Verwaltung.

00:01:53: Ich würde Frau Rilsberger den Vortritt lassen.

00:01:56: Was ist denn da so eine Erinnerung, die sie begleitet?

00:02:00: Ich hab tatsächlich lange nachgedacht über die persönliche Anekdote, weil es zu diesem Thema gar nicht so leicht ist was netters zu erzählen und das zu finden.

00:02:10: Und habe mich dann bis überlegt und war dann das ganze Wochenende unterwegs.

00:02:13: ich war in Steier bei einem politischen Kongress und bin dann gestern spät abends eigentlich oder am späten Nachmittag nach Hause gekommen und hat mir gedacht ja ich mache jetzt noch Haushalte ein bisschen, muss Wäsche waschen aufräumen und so.

00:02:25: Habe mir aber zuerst hingegesetzt und habe eine To-do Liste geschrieben habe aufgeschrieben was ich als machen soll, irgendwie noch Aufräumenwäscher waschen vielleicht irgendwie nur die Küche ein bisschen saubermachen und so.

00:02:36: Und dann bin ich da so gesessen und hab mir gedacht eigentlich wäre das doch ein Paradebeispiel für das wie es leider oft läuft weil was ja halt in der Zeit nicht gemacht hat wo ich da jetzt sitze bin und die Liste geschrieben habe ist dass sie die Aufgaben erledigt haben.

00:02:47: Ich glaube dass das oft ein Problem ist was ein bisschen sinnbildlich steht für die Verwaltung wie wir sie teilweise erleben.

00:02:52: Was ein bisschen stellvertretend steht für manches Erlebnis was man hat vor allem im politischen Sinne wenn man in die Arbeit geht hier hinein Es werden oft natürlich Listen produziert, weil auch der Auftrag da ist diese Listen zu produzieren und was halt dann leider nicht gut funktioniert.

00:03:05: Das oft frisst natürlich viel Zeit die Liste zu schreiben und bei mir war die Küche danach immer noch dreckig.

00:03:11: Und dann war es schon relativ spät und dann habe ich mir das selbst gedacht.

00:03:15: Man verfällt auch selbst schnell in das Problem hinein dass man dann die Lister schreibt, weil es manchmal auch nicht mehr ist die Listen zu schreiben als den Abwasch zu machen.

00:03:23: Ja... Und das war tatsächlich eine sinnbildliche ist mir sinnbildlich eingefallen auch zu diesem Thema, was wir glaube ich angehen müssen.

00:03:34: Weil je mehr Schreibtisch es gibt, desto mehr Schreibtische werden oft dadurch produziert.

00:03:39: und da müssen wir schon ansetzen dass man eher die Themen angeht, die Probleme löst sprich den Abwaschmacht und weniger die To-Do Liste dazu schreibt

00:03:46: Wobei man muss sagen, die Befriedigung ist hoch.

00:03:48: Weil man auf der Dualliste was durchstreichen kann.

00:03:51: Aber dafür musst du es auch machen!

00:03:52: Dafür reicht Schreiben allein nicht.

00:03:54: Die Liste an sich ist nicht das Problem.

00:03:58: Frau Horner, was ist Ihnen persönliches zu dem Thema eingefallen?

00:04:01: Ich darf ein bisschen weiter ausholen vielleicht beruflich bedenkt.

00:04:05: Ich war beruflichen China und war da in Qingdao eingeladen zum Umweltschutzprojekt Und dann war ich von der Gouverneurin eingeladet.

00:04:12: Die waren ganz stolz für großes Haus, Hochhaus wo sie einen drehen des Restaurants gehabt haben.

00:04:17: Und dann sind wir beide zum Büffet gegangen, kommen zurück und sie kommt zurück mit dem Besteck.

00:04:23: Und ich komme zurück mit den

00:04:24: Stäbchen.".

00:04:26: Wir waren beide stolz wie wir uns einen anderen angepasst haben, furchtbar gelacht und uns eigentlich da sofort verstanden.

00:04:32: Ich will das nur als Beispiel nennen dass man sich von anderen Ländern sehr wohl was abschauen kann.

00:04:37: Europa ist jetzt im Wettbewerbsnachteil weil wir uns mit Bürokratie überladen und in anderen Ländern gehen halt die Entscheidungen oft schneller.

00:04:44: Aus welcher Grund?

00:04:46: positiver Grund sein.

00:04:48: Aber Infrastrukturprojekte, Dundel, Straßenbau, Brücken werden halt dort sehr schnell gemacht und das ist wirklich für die Wirtschaft zutrecklich.

00:04:57: Das war mein Beispiel dazu und darum sollten wir doch reflektieren was machen denn die anderen gut?

00:05:02: Und deswegen muss man nicht alles übernehmen!

00:05:05: Damit danke ich mich bei Ihnen beiden, wird es sagen wir starten in die Sachdiskussion.

00:05:09: Und ich würde gerne mit dem Thema Verwaltungswege im Alltag starten weil ich glaube dass das ganz viele Menschen da draußen betrifft und uns ja auch weil wir sind Bürgerinnen Die Menschen, die begegnen der Verwaltung in unterschiedlichen Situationen.

00:05:23: Also bei Anträgen, bei Förderungen, Genehmigungen, Auskünften oder Dokumenten und da treffen wir ja auch unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander.

00:05:30: Es gibt ja die Bürgerinnen und Bürger dann gibt es aber die Gemeinden, die Betriebe, die Organisationen.

00:05:36: Jetzt werden Sie die erste Frage stellen welche Eigenschaften hat für sie eine Verwaltung, die für Menschen gut zugänglich ist?

00:05:44: Auf jeden Fall einfach unverständlich.

00:05:45: Die Leute müssen wissen, was sie zu tun haben.

00:05:48: Es braucht natürlich Regen, ich sage das auch gerade im Bauverfahren wo ich oft betroffen bin.

00:05:52: aber die Menschen müssen sich so fühlen dass sie das Ganze verstehen und sie dürfen sich nicht hilflos fühlen.

00:05:59: Sie müssen wissen was sie zutun haben, wo sie hingehen können Und darum ist die Idee der Verwaltung sie wirklich zu vereinfachen diesen One-Stop Shop zu machen wo sie wirklich einen Ansprechpartner haben Auch zum Beispiel bei Förderungen.

00:06:10: Ich bin kein großer Freund von Förderung Aber es ist anderes Thema, dann zum Beispiel bekomme ich eine Förderung von der Stadt vom Bund und vom Land.

00:06:20: Die müssen dann an verschiedene Stellen gehen.

00:06:22: Also wichtig ist wirklich die Beratung der Bevölkerung und sie müssen wissen was sie zu tun haben und wo ihnen dann wirklich geholfen wird weil es gibt ja auch Unterstützungen die Leute dringend brauchen und wir haben in der Zwischenzeit ja auch sehr viele ältere Personen oder Leute die Hilfe brauchen und da muss die Verwaltung wirklich aufpassen.

00:06:39: das ist nicht nur digital passiert, sondern dass wir alle Leute mitnehmen und nicht am Weg dorthin verlieren.

00:06:46: Und sich die Leuten machen, da traue ich mich gar nicht hin.

00:06:48: Ich weiß nicht wie das

00:06:49: geht.".

00:06:50: Da lasst man dann auch viel Unterstützung natürlich auch viel Geld liegen.

00:06:53: Dafür sollte die Bürokratie oder eigentlich die Verwaltung da sein den Menschen zu helfen

00:06:59: –

00:06:59: zu unterstützen!

00:07:03: Das Land Tirol arbeitet ja gerade an digitalem Verwaltungsangebot.

00:07:06: Wir sind ja mitten in einer Transformationsphase also global und auch hier in der Verwaltung.

00:07:14: Und gleichzeitig ist es ja aber wichtig an diesen analogen Zugängen festzuhalten, jetzt haben Sie Frau Riedelsberger mehrere Vorschläge zur Digitalisierung und Verschlankung der Landesverwaltung eingebracht.

00:07:26: Da geht's dann über elektronische Aktenführungen, digitale Bauverfahren bis zur Offenlegung von Verfahrensdauern.

00:07:32: Würden sie uns vielleicht mal ganz kurz schildern wo aus ihrer Sicht die größten Anknüpfungspunkte sind, wo man was bewegen, verändern kann und für die Zukunft fitter machen kann.

00:07:43: Ich glaube der Staat ist vielleicht doch im Ursprung, was wir heute aktuell sehen – Wir haben sehr viel Regulationen, oft aus sehr guten Anspuren.

00:07:53: Oftmals sind wirklich die Überlegungen Umweltgedanke, das Sicherheitsgedanken auch irgendwie zum Teil des Gesundheitsgedankes usw.

00:08:02: Das Problem ist nur, wenn wir viele Regulationen haben kommt das automatisch natürlich zur Bürokratie.

00:08:07: Sprich auch die Herrschaft schreibt es, wenn man's genau übersetzt und das hat dann auch wieder die Möglichkeit zugänglich zu sein, wenn Wir viel Bürokrate haben.

00:08:16: Das lädt auch irgendwie Lobbismus ein.

00:08:19: dass im Leute selbst dann versuchen diese Regelungen gibt und die Art und Weise wieder mit umgegangen wird, auch für sich selbst zu nutzen sieht man auch im Bauwesen zum Beispiel sehr gut.

00:08:29: Ich glaube dass das vielleicht der Ausgangspunkt ist wo man dann aber viel einfacher machen kann weil man natürlich alle diese Punkte mitnimmt und da ist schon die Digitalisierung ein Hauptfaktor den wir mitdenken müssen sehen wir vielleicht nicht ganz gleich.

00:08:42: ich glaube schon dass man hier über die Landesgrenzen hinaus denken kann und zb nach Eskland blicken kann.

00:08:49: Digitalste Verwaltung eigentlich weit und breit.

00:08:52: Die haben mittlerweile bis zuletzt wurde noch der Scheidungsakt digitalisiert, sprich du kannst sogar mittlerweile die Scheidung dort digital einreichen.

00:09:01: Und die verfolgen nicht das System wie erhalten weil man natürlich auch Leute mitnehmen kann, die nicht digital sind.

00:09:08: beide Verfahrenswege laufen aufrecht sondern sie haben das Motto quasi digital by default heißt der Regelfall ist immer digital und wir unterstützen bei der digitalen Einbringung.

00:09:19: Ich glaube, dass das ein anderer Zugang ist wie wir erhalten den analogen Weg weil ich glaube schon, dass es hier, dass wir fortschrittlich sind und fortschritt machen.

00:09:28: Das ist ja einfach notwendig ist die digitale Lösung als den Standard einzusetzen und das schaffen wir nur.

00:09:33: wenn wir im Endeffekt desforsieren unterstützen beide digitalen Ereignungen.

00:09:37: Ich glaub' das wäre ein Ansatz hier.

00:09:40: Und ansonsten gibt es, glaube ich, sehr viele Baustellen die man angehen kann und muss.

00:09:44: Ich glaube, die Digitalisierung ist ein extrem gutes Instrument was man so halt auch nutzen muss und kann.

00:09:50: Es ist aber natürlich sicher nicht ganz einfach das überall gut zu machen.

00:09:55: Wie sind denn Sie diese digital analog Schere?

00:09:57: Wie bewerten sie das?

00:09:58: Das ist in den Ländern ein bisschen unterschiedlich.

00:10:00: Wir haben da mehr Tradition im Österreich wirklich das Analoge zu erhalten.

00:10:04: Ich kann nur Beispiel sagen aus der Autoindustrie.

00:10:07: Das heißt, man merkt es gar nicht.

00:10:29: Die kaufen sich als Autofahren das weiter oder machen gewisse Bodengänge nicht, holen gewisse Förderungen nicht ab weil sie es eben nicht können.

00:10:36: Und das sind wirklich ältere Leute, Ansuchen für Pflegegeld und so weiter.

00:10:41: Das geht Gottzudank bei uns auch noch analog.

00:10:44: Es ist ganz wichtig in Österreich haben wir diese Tradition nicht dass wir das nur digital machen.

00:10:50: Der Weg kann beschritten weil wir mit Digitalisierung natürlich auch viel rationalisieren können.

00:10:54: Das ist überhaupt unbestritten.

00:10:56: aber nicht auf die anderen Menschen vergessen.

00:10:59: Weil Sie ja mehrere Anträge eingebracht haben, wollen wir vielleicht einmal ein konkretes Beispiel rausgreifen damit die Menschen da draußen sich vorstellen können.

00:11:07: Um was könnte es da konkret gehen?

00:11:10: Vielleicht erst kürzlich der digitale Bauakt.

00:11:12: Die glaubt dass das ein großes Anliegen ist, dass die Bauakten einfach wirklich digital geführt werden können.

00:11:17: Wir haben auf Tiroler Landesebene rein theoretisch die Gesetzeslage geschaffen, dass digital eingebracht werden kann.

00:11:23: Nur brauchen wir natürlich auch die Gemeinden und die digitale Infrastruktur auf gemeindenebene, dass das auch passiert.

00:11:29: Und da sind wir aktuell noch ein bisschen in diesem Zwiespalt drin.

00:11:31: Wir haben quasi durch das Digitalisierungsgesetz auf Landesebene beschlossen, ja digital einbringen geht!

00:11:37: Wir haben auch in der Bauordnung mittlerweile rein theoretisch die Ebene geschaffen gesetzlich, digital einbringen geht – aber im Endeffekt geht es noch nicht.

00:11:44: Da ist schon ein großes Thema, was da glaube ich immer mitgedacht werden muss.

00:11:48: Einerseits natürlich es ist... unkomplizierter, oftmals das so zu machen.

00:11:53: Was aber glaube ich schon notwendig ist im gleichen Atemzug dass man auch eines sozusagen eine Vollständigkeitsbestätigung bekommt, dass mal grundsätzlich alle Dokumente eingebracht worden sind die benötigt werden heißt noch keine Genehmigung.

00:12:05: aber dass man zum Beispiel sagt innerhalb von vierzehn Tagen bekommt der Antragsteller, die Antragstellerin Feedback es sind grundsätzliche alle Dokumenten die wir für die genehmigung zum beispiel brauchen angekommen.

00:12:16: Wir prüfen das jetzt.

00:12:17: Grundsätzlich bestes ist glaube ich sehr, sehr wichtig weil ansonsten schafft man natürlich eine Ping-Pong Situation was dann digital natürlich schwieriger ist darauf einzugehen wie wenn man es analog einbringt die glaubt da muss man natürlich dann irgendwie andere Ansätze noch mitdenken.

00:12:32: Der digitale Park ist jetzt aktuell noch quasi in Debatte in Verhandlung, in Feedback-Schleifen und Kounsantrag diesbezüglich.

00:12:40: Ich glaube das ist ein Beispiel wo viele sich auch vorstellen können oder wie die System vielleicht auch funktioniert dass natürlich der Grundsatz und der Grundgedanke wir wollen Sachen digitaler möglichen oft vorhanden ist aber es dann oft letztendlich an der Umsetzung noch scheitert weil er natürlich viel dazugehört.

00:12:59: Gibt's da auch von Ihrer Partei oder aus ihrer Position einen Punkt den Sie vielleicht gerne verherstellen wollen?

00:13:05: Ja natürlich, also der digitale Bauakt ist ganz wichtig wird von unserer Seite natürlich auch gefordert und es ist ein typisches Beispiel da haben sie mit Profis zu tun.

00:13:13: Also der Großteil reicht das ja als Baumeister oder Architekt ein.

00:13:17: Das ist ganz ganz wichtig aber bis jetzt nur wird sozusagen die Dokumente werden eingereicht.

00:13:21: Als BDF werden dort hingeschickt, aber Sie werden dort nicht digital verarbeitet.

00:13:25: und das Wichtige daran ist erstens muss die Verwaltung dadurch vereinfacht werden dass der Einzelne muss spüren wenn ich digital mache, muss ich einen Vorteil davon haben.

00:13:36: Und dann muss es schneller gehen.

00:13:38: und wir fordern immer die schnellere... Erstellung von Baubescheiden, weil das hilft der Wirtschaft.

00:13:44: Und es ist derzeit sowohl in Innsbruck als auch im ganzen Land sehr schwierig.

00:13:48: Es macht Innsbuck da besonders herausheben.

00:13:50: die Baubesscheide müssen schneller gehen und wenn ich Digitalisierung einführe muss sie schneller gehen günstiger gehen einfacher sein.

00:13:57: nur so funktioniert Digitalisierung.

00:13:59: und da hat man nur hinzuschicken die Dokumente digitales zu wenig.

00:14:03: Sie müssen dort auch digital verarbeitet werden.

00:14:07: Jetzt kam mir auch der Input, die Landesverwaltung zu verschlanken.

00:14:10: Also weniger Schreibtische bedeutet ja weniger Angestellte.

00:14:14: Was passiert denn mit den Menschen, die jetzt arbeiten wenn die Verwaltung so verschlankt wird?

00:14:21: Es geht uns natürlich nicht darum, wir haben ja auch Initiativen zu diesem Thema eingebracht und das thematisiert einfach Blindlingsleute rauszuwerfen.

00:14:30: Das bringt natürlich auch nichts!

00:14:32: Es geht eben um dieses Gesamtpaket – Wir haben die Regulation, die erschafft Bürokratie- und Schreibtische.

00:14:38: Und es ist dann dieser Teufelskreislauf irgendwie auch.

00:14:40: Ich glaube ich habe es im Eingang angeschnitten.

00:14:43: Viele Schreibtischen produzieren noch mehr Schreibtisch.

00:14:47: Automatisch gibt auch wirtschaftliche Gesetze dazu, wie zum Beispiel das Parkinson-Gesetz, die es bezüglich des Arbeit sich immer ausdehnt und je mehr frisst.

00:14:56: Zeit du möglich hast, dass du länger vereinnahmtest und umfassender kann man Arbeit auch gestalten.

00:15:03: Ich glaube das man mitdenken muss, dass natürlich vor allem auch eine Vereinfachung in den Regelungen dazu führt, dass wir weniger Bürokratie brauchen und haben.

00:15:12: uns geht es da eben vor allem darum natürlich, dass man auch natürliche Abgänge mit denkt in diesem Zug sprich Pensionierungen mit denkt.

00:15:19: und ein anderer Punkt auf den ich schon kurz eingehen will Wir haben es während Covid gemerkt, das wurden über zweihundert Stellen aufgestockt in Tirol im Landhaus quasi für die Mehrbelastung der Verwaltung, die er zweifels ohne da war, während Covid zu stemmen.

00:15:38: Das Problem daran ist... Diese Mehrbelastung gibt es auf die Art und Weise jetzt nicht mehr.

00:15:42: Die Stellen wurden einfach in den allgemeinen Dienst übernommen, bis heute.

00:15:46: wir haben Anfragen dazu gestellt und wollten wissen was haben sie genau gemacht während Covid?

00:15:50: Was machen die jetzt nach Covid?

00:15:53: da bekommt man nicht wirklich eine Auskunft.

00:15:56: Und das ist natürlich ein Problem wo man sagen muss man nimmt natürlich auch der Privatwirtschaft gute Leute weg und Es geht uns natürlich darum dass einfach geschaut wird dass die Stellen gut besetzt sind wo es den Arbeitsaufwand gibt und dass man da einfach hinschaut, wo braucht's?

00:16:13: Wie viele Leute und wie kann man das am besten stemmen.

00:16:15: Und diese automatischen Übernahmen sind glaube ich schon ein Thema, wo man sagen muss, das kann's halt nicht sein!

00:16:21: Ja, Sie können sagen über achtfundertausend Menschen sind in der Verwaltung in Österreich tätig und stark wachsende Anzahl.

00:16:28: Also das sind fast zwanzig Prozent der erwerbstätigen Bevölkerung ist vom Staat angestellt.

00:16:33: Das kann also sicher nicht die Entwicklung sein weil es nicht diese Wertschöpfung ist, die eine Privatwirtschaft erwirtschaften kann.

00:16:39: Und ja man hat diese Menschen angestellt in die Verwaltungen dann werden sie jetzt wieder in die Privat Wirtschaft gehen müssen und jeder Betrieb der zu viel Mitarbeiter hat oder dem es nicht gut geht muss Personal entlassen und so wird es im Staat auch sein.

00:16:54: Denen wird ja geholfen, die können ja neue Jobs finden und können auch unterstützt werden.

00:16:59: aber da muss sicher eine Verwaltungsvereinfachung Richtung Personal auch passieren.

00:17:03: Auch das muss spürbar sein.

00:17:04: wir können uns das vom Budget einfach nicht mehr leisten und das kann nicht ein Bereich sein der immer mehr wächst weil völlig richtig angesprochen wenn der nämlich mehr wegst bekommt er immer mehr selbst weg und verwaltet sich dann irgendwann selbst.

00:17:16: und darum muss ich natürlich einen Eingriff geben natürliche Abgänge, weil Minutzer natürliche Abgang nix, wenn er dort ist wo ich ihn nicht brauche.

00:17:24: Also das muss man schon sehr intensiv betrachten, weil uns einfach das Geld in Zukunft fehlt und ich denke die Privatwirtschaft braucht es schon, ich möchte nur ein Beispiel nennen Die ÖBB will und sehr viele Lehrlinge ab Elektriker, Installatöre mit Mods, Initiativen und tollen Förderungen.

00:17:44: Und da sagt die Priwatwirtschaft bildet diese Lehrlingee aus und die ÖBB bekommt sie dann.

00:17:48: aber das sind nur Beispiele für andere öffentliche Einrichtungen.

00:17:51: Aber da muss man dann schon aufpassen, dass das nicht ausautet und wir wollen in der Privatwirtschaft auch gute Leute.

00:17:58: Sie wissen selber wie Fachkräfte überall gesucht werden.

00:18:02: Jetzt waren wir schon bei Stellenabbau- und Digitalisierung.

00:18:06: Das ist das Thema KI nicht weit!

00:18:10: Da schauen wir noch kurz vorbei weil die KI ja auch in den Verwaltungsvorgänge in der Öffentlichen Verwaltung integriert werden soll schon ist.

00:18:22: In welchen Bereichen, Frau Rilsberger kann den künstlichen Intelligenz ihrer Sicht intelligent eingesetzt werden?

00:18:30: Ich glaube in fast allen Bereichen gibt es einen Anwendungszweck für künstliche Intelligenze nicht gleichzustellen mit ganzen Abteilungen und Arbeitsplätzen können gestrichen werden.

00:18:40: aber ich glaube schon dass man künstliche Intelligenz, fast überall dazu nutzen kann.

00:18:44: Arbeitswege, Arbeitszeiten

00:18:46: etc.,

00:18:47: generell Totulisten die man hat, Themen die man bearbeiten muss effizienter zu erledigen.

00:18:52: Wir haben gerade im Vorgang schon gesprochen zum Beispiel über Zusammenfassungen von Dokumenten für einen ersten Überblick aber natürlich auch unmittelbar auch für die Serviceleistung der Verwaltung im Sinne von Chatbots wo ja jetzt vom AVG zuerst einmal die Möglichkeit geschaffen worden ist dass das auch passieren kann auf der Webseite.

00:19:09: was ich fragen kann mich da melden, welche Stelle ist richtig.

00:19:13: Was natürlich das ganze sehr viel bürgerfreundlicher macht und vor allem auch effizienter macht wenn ich dann nicht die Leute weiter schicken muss weil der Prozess natürlich viel länger dauert.

00:19:21: Ein Beispiel vielleicht ganz konkret was wir vor einiger Zeit mittlerweile schon noch eingebracht haben ist die Forderung KI in Raumordnungs- und Planung zu nutzen.

00:19:30: Ich glaube dass dort schon auch viel Potenzial wäre wo man sie mit aufgreifen kann.

00:19:35: Vor allen bei technischen Sachen.

00:19:36: Planauswertungen als Satz zum Menschen, aber ich glaube in Ergänzung zu Menschen und da war vielleicht ein sehr treffender Satz der dann diesbezüglich gefallen ist.

00:19:46: Der mich auch begleitet in dem Kontext ja wir müssen doch nicht überall die ersten sein in Tirol.

00:19:54: Das ist halt oft schon ein Mindset-Thema was man da hat.

00:19:59: Müssen tun wir natürlich nicht!

00:20:00: Wir müssen nicht überall den ersten sein.

00:20:03: wenn man die Möglichkeit die Abläufe, die Tätigkeit besser zu machen und die Erfahrung für die Bürgerinnen und Bürger besser zumachen wäre es vielleicht auch gut wenn man versucht der Erste zu sein.

00:20:15: Aber...

00:20:16: Ich darf auf meinen Eingangstätmen zurückkommen.

00:20:19: Die Chinesen wollen immer die Ersten sein und in Zukunft ganz besonders, das kann man sich von ihnen auch abschauen.

00:20:25: aber dann muss man so gut sein wie sie, also gerade digital.

00:20:28: Und ich glaube die KI ist nicht mehr wegzudenken mit der Musmung gehen, aber ich habe da deshalb keine Sorgen weil wir haben sehr gut ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterinnen.

00:20:37: Und diese sollten eigentlich für Sachen angestellt oder eingesetzt werden wo ihre geistige Kapazität eingesetzt wird und die können die KI vernünftig benutzen, aber selber vielleicht neue Ideen haben und vor allem die vernünftig einbringen.

00:20:51: Ich denke da ist also viel sozusagen noch hau in Zukunft notwendig das zu beurteilen.

00:20:57: was kann ich standardisieren?

00:20:58: Und für mich ist eigentlich KI ein Produkt der Standardisierung und das ist eigentlich ein positiver Ansatz.

00:21:05: Aber man muss sich dann auch richtig einsetzen.

00:21:07: Was mache ich aus dem was von der KI rauskommt?

00:21:10: Und da mache ich mir jetzt keine Gedanken, dass die Leute nicht damit umgehen.

00:21:14: Aber man muss es im Auge behalten und man sieht ja wie im Privaten viel KI abgefragt wird.

00:21:21: Da würde man eher Gedanken machen was die Leute eigentlich preisgeben und in beruflichen kann man das noch beeinflussen und steuern würde sagen aber im privaten passiert dann noch viel mehr.

00:21:32: Ja, wobei also gar mit dem Preis geben, wie man das seine sensible Daten jeder in der Verwaltung bearbeitet eingegeben und ausgegeben werden.

00:21:41: Insofern stellt sich natürlich schon die Frage nach dem Datenschutz – was haben Sie denn dazu zu sagen?

00:21:46: Worauf muss man achten?

00:21:47: Wie sicher ist es?

00:21:48: In welcher Entwicklungstufe befinden wir uns

00:21:50: derzeit?".

00:21:51: Ich glaube, das muss man natürlich mit Bedenken.

00:21:53: den Datenschutz in diesen Belangen.

00:21:54: Der ist sehr essentiell und wird durch diese Entwicklungen natürlich auch immer wichtiger.

00:21:59: Datenschutzt früher bedeutete ja, ich muss geschützt sein dafür dass jemand meinen Schreibtisch durchsucht und heute postet aber auch proaktiv viele Leute, nicht jeder.

00:22:10: Aber unwillendlich ist jeder digital unterwegs selbst wenn du es versuchst nicht zu sein da kommt man ja gar nicht mehr aus.

00:22:17: Betreffender künstliche Intelligenz ist glaube ich ein Trugschluss die Reaktion darauf dass wir noch nicht im Endstadium sind oder wann auch immer das Endstadiums sein wird.

00:22:28: Wir nutzen es deshalb nicht weil wir noch nichts darüber wissen Weil der Trug schluss dran ist Die leute verwenden sie trotzdem einfach zu sagen wir inkludieren es nicht in den Verwaltungsbereich mit ein auf quasi professioneller Ebene und offizieller Weise schützt uns ja nicht davor, dass es die Leute nicht trotzdem verwenden.

00:22:45: Ich glaube das da sehr klare Regelungen brauchen muss auch anscheinend nach welchem Server liegen die Daten.

00:22:50: Das gefährlichste muss man sagen ist wenn Leute unwillentlich und ohne bösen Vorsatz Open Source Technologie von künstlicher Intelligenz im beruflichen Kontext nutzen wenn es um sensible Daten geht.

00:23:03: Wenn wir dort aber eine professionellisierte Rangehensweise haben, dass wir eine gute Lösung finden, selber Speicherung sensibler Daten sind geschützt und gehen nicht nach außen in den generellen Open Source Bereich.

00:23:15: Kommen wir um diese Entwicklung?

00:23:16: Dass wir es professionell mit aufnehmen?

00:23:18: Ich glaube, das ist ein Trugschluss.

00:23:20: Ist es deshalb nicht zu verwenden?

00:23:21: Ja, wobei jede private Firma oder Unternehmen hat da einfach seine eigene Verantwortung.

00:23:26: Aber ich denke, dass im öffentlichen Bereich der Datenschutz noch einmal eine höhere Verantwortung hat und da darf es einfach wirklich keine Lacks geben nicht auszudenken wenn man sich dem sozusagen hingibt und dann eine Förderung eingibt wie es auch zu Covid-Zeiten oft war.

00:23:43: also da sind sehr viele Informationen nach außen gegangen.

00:23:46: Ich finde der Anspruch der Öffentlichen Verwaltung muss einfach noch viel höher sein um den Datenschut zu sehen.

00:23:53: Da gibt es überhaupt nichts, weil die Verantwortung ist zu groß in diesem Bereich.

00:23:56: Und wenn man sich schon dem Ganzen der Digitalisierung hingibt dann muss man das so machen und ich sage das bewusst so, weil man hat ja oft einmal keine Wahl, eben man muss digital etwas eingeben oder seine Daten bekannt geben.

00:24:07: Wenn ich das freiwillig im privaten Unfall mache, ist das anders und auch als Firma entscheide ich das als private Firma.

00:24:13: aber aus öffentlicher Hand gibt es eigentlich kein höheres Gut aus den Daten der Menschen.

00:24:20: Jetzt war man ganz viel in dem, was sein wird Bereich.

00:24:24: Ich würde gerne nur mal kurz zurückkommen und vielleicht runterbrechen, was ist?

00:24:29: Wo stehen wir gerade bei der Digitalisierung?

00:24:32: Wird KI überhaupt schon eingesetzt?

00:24:34: Und wo sind wir da in den verschiedenen Bereichen?

00:24:40: Wir sind schon noch in den Kinderschuhen im Sommer.

00:24:44: Wir haben jetzt den hochgepriesenen Tirol-Convent, der plötzlich schaffen soll.

00:24:49: Dass die Verwaltung bürgernaheffizient und was nicht noch alles werden soll.

00:24:53: Wo man sagen muss wenn man sich die bisherigen Outputs anschaut oder die Outcomes anschaut ja so viel ist bei den Leuten glaube ich noch nicht angekommen von diesem großen Convent.

00:25:03: Darf ich ganz kurz bitten?

00:25:04: Könnten Sie vielleicht an dieser Stelle kurz erklären für alle, die nicht wissen das der Tirolkonvent ist einfach das Forum näher bringen.

00:25:12: Der Tiroler Landeshauptmann und die Landesregierung hat sich dazu entschieden unter Einbeziehung verschiedenster Gremien, die auch quasi durch Privatpersonen besetzt waren zu versuchen die Verwaltung besser aufzustellen in einem sehr langen Prozess wo man aktuell dann im Endeffekt einmal einen vorläufigen Abschlussbericht bekommen hat.

00:25:30: Wo Maßnahmen drin stehen.

00:25:32: wie könnte man die Verwandlung besser machen?

00:25:36: soweit vielleicht zum Konvent in Summe, der natürlich auch kein abgeschlossenes Prozedere ist.

00:25:40: Mittlerweile bekommen wir rein theoretisch wöchentlich eine Maßnahme wie die Verwaltung einfacher wird.

00:25:46: Wenn man sich das auf der Website anschaut und es kann ja jeder machen – es findet man relativ leicht – werden da Sachen als Verwaltungsvereinfachungen angepriesen?

00:25:55: Wie z.B.

00:25:55: veränderte Öffnungszeiten von Bezirkshauptmannschaften?

00:25:59: Ist jetzt kein großer Wurf meiner Meinung nach.

00:26:00: ich glaube, das bräuchte keinen Konvent um das zu tun!

00:26:04: In Summe stecken wir da schon in den Kinderschuhen, wenn wir jetzt diesen Konvent anschauen.

00:26:10: wieviel möglich wäre.

00:26:12: Ich glaube, wir sind in der Phase des Problembewusstseins bis zu einem gewissen Grad.

00:26:16: Ich glaub es ist Thema geworden und aufgrund der budgetären Situation zum Thema geworden.

00:26:21: Wir haben ein Thema damit dass wir einen aufgeblähten Apparat haben da vielleicht nicht unbedingt überall sehr effizient funktioniert.

00:26:27: das ist natürlich auch ein Ressourcenthema weil Steuergeld soll ja nicht unbedingt primär dafür eingesetzt werden ist zumindest unsere Meinung dass ein Verwaltungsapparat selbst verwaltet wird, weil von der Verwaltung selbst kann sich auch noch keiner was kaufen wenn sie einfach nur da ist.

00:26:43: Ich glaube, da gibt es noch sehr viel was vor uns steht.

00:26:47: Vor allem im Bereich Digitalisierung.

00:26:50: Aber KI wird auf jeden Fall schon eingesetzt, das ist keine Frage.

00:26:52: Es ist nur schon interessant wie schnell eigentlich die Entwicklung gegangen ist, ich sage jetzt einmal kein halbes Jahr wo es wirklich Schwung aufgenommen hat.

00:27:01: aber eben der Einsatz von KI kann er wirklich Sinn machen, aber es braucht eine ständige Evaluierung und eine ständig Beobachtung.

00:27:07: was macht sie wirklich?

00:27:08: Und in der Verwaltung hat sich jetzt dahingehend noch nicht sehr viel vereinfacht.

00:27:13: Ich würde auch sagen, wir haben im letzten Landtag eine neue Gebäuderychtlinie in der Tiroler Bauordnung verabschiedet und die macht sozusagen die Verwaltung nur viel komplizierter.

00:27:23: Es gibt neue Richtlinien wie viele Fahrradabstelle, wie viele Ladepunkte, eine Solarpflicht.

00:27:28: Da möchte ich gerne auf den Punkt zurückkommen, wie eigentlich Verwaltet früher ausgeschaut habe.

00:27:32: Ich bin seit dreißig Jahren Architekturbüro und ich hab Ihnen ein Beispiel mitgebracht Zwölf Seiten der Tiroler Bauernung des technischen Bauvorschriften, also vor zehn Jahren waren das zwölf Seiten.

00:27:47: Heute haben wir die Technischen Bauvorschriften und darf man nicht vergessen die OIB, die Technische Richtlinien, das Österreichische Institut für Normungen Und das sind fünfhundert Seiten.

00:28:00: Also innerhalb von zehn Jahren hat sich das vervielfacht und jetzt kann man keiner erklären, wer da noch einen Überblick bewahrt wie es für die Bevölkerung nur handhabbar ist auch für uns Fachleute ganz schwer und das ist sicherlich der Punkt, dass die Verwaltung vereinfacht und das Leben vereinfagt.

00:28:16: natürlich müssen sich die Regeln verändern angepasst werden an modernen Techniken keine Frage aber dann muss immer wieder schauen und zwar wie schaut's jetzt aus?

00:28:25: brauchen wir das wirklich?

00:28:27: Jetzt war dieser Tirol konvent und wir kommen schon zum Ende ja auch die Möglichkeit, dass verschiedene Stakeholder, sage ich jetzt mal ihre Meinungen eingebracht haben.

00:28:36: Welche Rolle kann eine Zubürger in den Räten spielen oder gemeinden?

00:28:43: Wie können die Teilhaben an diese Reformierung?

00:28:47: Ich glaube der unkomplizierteste Weg ist tatsächlich es den verantwortlichen Personen wie wir hier alle im Landtag vertreten sind direkt zu sagen.

00:28:55: Ich glaube, dass das oft der unkomplizierteste Weg ist, wofür es oft keinen großen Konvent braucht wenn man unmittelbares Feedback gibt Stellungnahmen zur Gesetzesinitiativen verfasst was ja auch die Stakeholder oftmals machen.

00:29:08: ich glaube, daß das der beste Weg und der direkste Weg ist.

00:29:12: und vor allem muss man auch sagen gewisse Teilorganisationen auch von Regierungsparteien sollten vielleicht auch intern an ihre Kommunikation arbeiten, weil da wären auch viele gute Ideen wo zum Beispiel auch – ich glaube kann ich für uns beide sprechen – wir immer wieder Initiativen und Punkte an Stellungnahmen aufgreifen.

00:29:28: Zum Beispiel die über die doch ÖVP-dominierte Wirtschaftskammer hereinkommen, wo man sich denkt, vielleicht sollten sie intern sich besser abklären und abstimmen was sie dann haben wollen?

00:29:40: Ich glaube der direkte Kontakt ist das Effizienteste oftmals.

00:29:44: aus irgendeiner Stakeholder-Organisation, sei es als Privatperson.

00:29:49: Wir freuen uns alle über Input diesbezüglich weil keiner kann alles im Blick haben.

00:29:53: das ist glaube ich.

00:29:55: Also diese Bürgerbeteiligung ist extrem wichtig, wir fragen dich aber da vor denn immer würden ja mehr Volksbefragungen fordern, weil sie dürfen nicht vergessen und man darf nur alle fünf Jahre wählen Und nur da kann man zumindest ein Kreuzel machen und dann muss man halt auch eine Partei wählen, wo man vielleicht eine, die man alles gefällt.

00:30:12: Aber thematisch ist es ganz wichtig sich einzubringen – und da muss natürlich auch die Landesregierung das im Land sozusagen ventilieren und verbreiten, dass man sich da einbringen kann mit guten Ideen!

00:30:21: Da hätte zum Beispiel auch die Wirtschaftskammer noch mehr Aufgabe bei ihren Mitgliedsbetrieben zu fangen, hey was können wir denn wirklich machen?

00:30:28: Die Landesregierung in der Bevölkerung bringt es euch bitte ein oder erzählt von euren Erlebnissen, die auch das Leben schwer gemacht haben.

00:30:35: Das ist glaube ich für die Leute noch viel greifbarer.

00:30:37: Wo habt ihr ein Problem gehabt?

00:30:39: Wo hätte man denn schneller helfen können?

00:30:42: Also das ist ganz wichtig und da muss man eine Methode finden wie sich alle einbringen können natürlich über uns als Abgeordnete keine Frage oder als Parteien Aber auch das in Tirol zu verbreiten.

00:30:53: Weil ich glaube, wenn Sie jetzt eine Umfrage machen würden unter Bevölkerung was ist denn der Tirolkonvent?

00:30:57: und hätten sich das nicht angefraubt und erklären?

00:31:00: Dann werden es nicht viele wissen!

00:31:01: Was nutzt man Tirolikonvent, wenn keiner etwas davon

00:31:03: weiß?!

00:31:04: Ja also die Stakeholder immerhin wussten davon, wie eingeladen waren zur Diskussion.

00:31:10: Die breite Bevölkerung sollte aber auch mitmachen können.

00:31:13: Danke für das Angebot, für das wieder mal erwähnte Angebot persönlich zu schreiben und sich mitzuteilen Genau.

00:31:22: Wir kommen jetzt schon zum Schluss und wie angekündigt gibt es wieder den Spiegelmoment, der die kleine Miniprüfung ist, ob man dem anderen Ego zugehört hat – wobei das hier immer der Fall ist muss ich sagen!

00:31:35: Vielleicht Voreelsberger?

00:31:36: Was würden Sie als Argument des Frau Achorna vorgebracht haben, wiederholen wollen, wertschätzend wiederholten

00:31:43: wollen?!

00:31:44: Ich glaube tatsächlich, das von dir im Eingangsstatement erwähnte über die Ländergrenzen hinaussehen.

00:31:49: Ich glaube man kann sehr viel vom Best Practice Beispiel aus dem Ausland mitnehmen und es ist glaube ich ein sehr starkes Argument was du wiederholt eingebracht hast heute.

00:31:59: Dankeschön!

00:31:59: Und ich darf natürlich an deine To-do-Liste denken.

00:32:03: Die grundsätzlich schon mache aber man muss sie konsequent abarbeiten.

00:32:06: Das ist völlig richtig und sie jede Woche wieder zu ergänzen mit dem was letzte Woche war nicht immer sinnvoll.

00:32:12: Aber danke für die Erinnerung an meiner Todulichte zu arbeiten.

00:32:18: Bevor wir alle zu unseren Todulisten zurückkehren, würde ich das an dieser Stelle sagen und unsere Zuhörerinnen, Zuhärter und Zuschauerinnen ebenfalls bedanke mich mal bei beiden für dieses konstruktive Gespräch.

00:32:30: vielen Dank fürs Vorbeikommen.

00:32:31: bis zum nächsten Mal an dieser stelle Und wenn euch diese Folge gefallen hat, dann lasst uns bitte ein Abo da und eine gute Bewertung.

00:32:40: Da freuen wir uns immer!

00:32:41: Danke fürs Zuhören!

00:32:43: Bleibt demokratisch bis zum nächsten Mal!

00:32:45: Servus für dich!

00:32:49: Dankeschön!

00:32:57: Danke, dass ihr wieder mit dabei wart.

00:32:58: – Thema der nächsten Adlornfolge die Rolls Gemeinden.

00:33:02: Wir freuen uns, wenn ihr dann wieder einschaltet.

00:33:05: Bis dahin macht's gut.

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