Wohnen in Tirol: ein Grundbedürfnis als Luxusgut? | Folge #32
Shownotes
Steigende Mieten, knapper Wohnraum, hohe Baukosten – leistbares Wohnen wird für viele Tirolerinnen und Tiroler zunehmend zur Herausforderung. Sozialer Wohnbau, Baulandmobilisierung, Nachverdichtung und Sanierung gelten als wichtige Hebel, um neuen Wohnraum zu schaffen. Doch wie kann Wohnen in Tirol langfristig leistbar bleiben? Darüber diskutieren KO Elisabeth Fleischanderl (SPÖ) und LA Daniel Marschik (FPÖ) in Folge #32 „Wohnen in Tirol: ein Grundbedürfnis als Luxusgut?“.
Kapitel: 10:20 Bauland mobilisieren 21:10 Eine Frage des Standards 28:05 12 Points for…?
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Transkript anzeigen
00:00:04: Knapper Wohnraum, steigende Baukosten und hohe Mieten stellen viele Menschen in die Ruhr vor große Herausforderungen.
00:00:12: Der soziale Wohnbau soll leistbares Wohnen sichern und damit einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.
00:00:20: Doch die Nachfrage übersteigt vielerorts das Angebot – Die Schaffung von Wohnraum wird zunehmend zur Gratwanderung.
00:00:28: Lösungen sind gefragt!
00:00:36: Willkommen bei Adlerohren.
00:00:37: Folge thirty-two Wohnen in Tirol.
00:00:41: Ein Kundbedürfnis als Luxusgut?
00:00:47: Darüber diskutieren heute!
00:00:49: LisaBetFleischAndal Die Clubop-Frau der SPÖ ist seit Jahrzehnte im Landtag und wohnhaft in FOMP.
00:01:00: Daniel Marschig Der SPÖ-Mandadar sitzt seit Jahrzentzwanzig in Tiros Landesparlament und lebt in Schwarz.
00:01:18: Herzlich Willkommen.
00:01:20: Mein Name ist Ertiano Lukasch und wir treffen uns hier wieder zu Adler Orn, dem Podcast aus dem Tiroler Landtag.
00:01:26: Ich freue mich auch ganz herzlich die beiden heutigen Diskutantinnen begrüßen zu dürfen.
00:01:32: Links von mir sitzt Elisabeth Fleisch-Anderl vom SPÖ und rechts von mir darf Daniel Marschig von der FPÖ begrüssen.
00:01:39: Hallo!
00:01:42: Wir starten ja immer ganz persönlich in unserer Debatte.
00:01:45: heute geht es um den Wohnbau, um den sozialen Wohnbau im Tirol Und wir bitten vorab immer, dass Sie eine persönliche Anekdote aus dem Leben mitbringen.
00:01:55: Ich würde der Dame oder Frau Fleischannell den Vortritt geben.
00:01:59: Was haben denn Sie mitgebracht?
00:02:02: Also ein ganz persönliches Erlebnis war mal, ich war bei einem Schlüsselübergabe beim gemeinnützigen Wohnbauträger und da waren ganz viele Familien die die Wohnungen bezogen haben.
00:02:11: Und da war sehr was emotionales.
00:02:13: Da war ein Pärchen das ganz oben die Wohnung kapert mit einem super Ausblick auf die Berge und die wurden dann richtig gerührt weil sie gesagt haben Sie haben sich das in ihrem Alter gar nicht mehr gedacht dass es möglich wird dass sie so eine Wohnung haben können.
00:02:26: Und das hat mich sehr berührt, wie wichtig auch dieser leisbare Wohnraum ist in Tirol und in unserem Land.
00:02:32: Wie viel es die Menschen bedeutet, wenn sie dann einen Wohnraum beziehen können.
00:02:37: Danke!
00:02:38: Und Sie Herr Marschig, was ist Ihnen so begegnet?
00:02:42: Also meine Erinnerung startete schon in der Kindheit.
00:02:45: Ich bin mit meiner Mama und meiner Oma zusammen im sozialen Wohnbau aufgewachsen.
00:02:51: Das war noch eine Wohnung... wo mein Oma mit dem Opa einzuchen ist, das war damals Betriebswohnungen.
00:02:57: Es war generell eine Siedlung auch umgeben vor sozialen Wohnbau und nach dem Tod von meinem Opa ist meine Mama bei meiner Oma eben ablehnt.
00:03:05: Danach ist meine Schwester auf die Welt gekommen und zwanzig Jahre später dann auch ich.
00:03:10: Meine früheste Kindheit war einfach, wir haben zu dritt in dieser Wohnung gelebt.
00:03:14: Das war eine richtige Gemeinschaft dieses gesamte Haus weil sehr viele Parteien ja auch schon zu Zeiten meines Opa's und meiner Oma wo sie einzuchen sind da mit einzuchen sein und da haben sich richtige Freundschaften, Gemeinschaften und schon.
00:03:29: also ich kann wirklich sagen Ich habe in diesem sozialen Wohnbau eine sehr glückliche Kindheit verbracht.
00:03:36: Danke.
00:03:37: Dann würde ich sagen, steigen wir in die Diskussion ein und schauen mal wo die politischen Standpunkte bei beiden Diskutantinnen so sind.
00:03:46: Wir stehen jetzt an einem Punkt in Tirol, wo die Mieten sehr hoch sind also den monatlichen Wohnkosten hat man zuletzt gelesen liegen durchschnittlich bei siebenhundert achtundfünfzig Euro also über hundert Euro mehr als wie im Bundesschnitt.
00:04:03: Gleichzeitig prognostizieren Branchenvertreter einen starken Rückgang beim Neubau.
00:04:08: Als die Frage an Sie, Herr Marschig, wie können wir garantieren dass künftig noch genügend Wohnungen für untere und mittlere Einkommensschichten in Tirol verfügbar sind?
00:04:19: Ganz klar muss man den sozialen Wohnbau infosieren.
00:04:22: natürlich das Erleihspaar bleibt.
00:04:24: immer gibt es verschiedenste Stellschrauben wo man eben dran drehen muss.
00:04:28: Zuerst braucht es aber einfach einmal den politischen Willen, dass man eben sagt okay wir wollen in sozialem Wohnbau investieren da braucht das Land Tirol und die Gemeinden als Partner.
00:04:38: Es braucht den leisbaren Grund dazu, es braucht den Willen und natürlich auch die Möglichkeit um dieses Bauvorhaben so zu verwirklichen, damit sich dann am Ende auch adäquat in der Mitte widerspiegelt.
00:04:55: So hat die Frage, was heißt das?
00:04:57: Wo kann man eben so eine Stellschraube auch drehen.
00:05:01: Thema Bauland ist ein großes Thema Bau-Land Mobilisierung.
00:05:06: Standards auch im Bauvorhaben, dass man da einfach einmal sagt okay, gehen wir wieder mal einen Schritt zurück schaue ich mir eben, damit man wieder eine Wohnung bauen kann wie früher um einfach auch adäquate Mieten dann für das untere und speziell auch für das mittlere Einkommen anzubieten.
00:05:23: Weil es ist ja derzeit so, dass wir sozialen Wohnbau nicht nur für untere Einkommenschichten ermöglichen müssen sondern eben auch für bereits mittlere Einkommen da überall wo der private Markt also
00:05:36: sprich jetzt
00:05:36: Eigenheim nicht möglich ist, eine Eigentumswohnung aber auch eine private Miete nicht möglich is.
00:05:42: Da hat die öffentliche Hand einzuschreiten mit sozialem Wohnbau.
00:05:46: Wo sehen Sie die Stellschrauben für Fleisch?
00:05:48: Also
00:05:49: es ist ja schon einiges angesprochen worden.
00:05:51: Ich glaube, was man ganz zu Beginn sagen muss, dass wir einfach in Tirol einen sehr begrenzten Wohnraum haben also wenn unter fünfzehn Prozent überhaupt besiedelte Fläche sind.
00:06:00: In Tiroll wissen wir das mal sehr sorgsam mit diesem Grund und Boden umgehen müssen.
00:06:05: Und wenn wir über Wohnungen sprechen – wir haben ja auch in Turol die Leerstandsabgabe verschärft erhöht und eingeführt weil wir ja immer noch sehen, dass zu viele leerstehende Wohnungen einfach in Das vor allem auch als Spekulationsobjekte.
00:06:21: Und das darf eigentlich nicht sein, wenn wir sehen dass die Mieten v.a.
00:06:24: in Innsbruck bis zu siebenundzwanzig Euro der Quadratmeter aufsteigen aber gleichzeitig stehen ganz viele Wohnungen leer und dann müssen wir schauen wie kann man diese leer stehenden Wohnungen glaube ich auf den Markt bringen?
00:06:35: Und was glaube ich die wichtigste Punkt ist wenn wir von sozialen Wohnbau reden, ist es eigentlich in jeder Gemeinde sollte so ein Mindestmaß an gemeinnützigen Wohnbau- und sozialem Wohnbau geben für die Bevölkerung und für die Gemeindebügerinnen vor Ort.
00:06:50: Das schafft man eben durch die Raumordnung oder Vertragsraumordnung, und ich denke das sind Hebeln, die wir als Gesetzgeberinnen auch setzen können um da auch sozialen Wohnbau dann noch umzusetzen für die Tirolerinnen und Tirolern.
00:07:04: Und natürlich was angesprochen worden ist von meinem Kollegen des Baulandes.
00:07:07: Wir haben wenig Fläche Und davon bin ich überzeugt, dass man da auch mehr Mut braucht zu schauen.
00:07:13: Es heißt nicht, dass jedes Bauland zu hundert Prozent bebaut werden muss aber es heißt das wir uns einfach die Flächen dem wir zur Verfügung haben anschauen müssen und schauen wo können wir Baulands mobilisieren?
00:07:23: Das eben nicht so spekulationen Zwecken einfach brach liegt jahrzehntelang und nix passiert.
00:07:31: Sozialpflichtigkeit.
00:07:32: Wenn man dieses Eigentum hat, damit kann man was machen und mit diesem Bauland dann wieder Wohnraum zur Verfügung stellen?
00:07:41: Da wenn ich da vielleicht kurz auch anknüpfen darf also sehr vieles sage, sehr viele sind richtig, habe ja nur Beipflichten Die Bau-Land Mobilisierung im Unterschied zu der Leerstandsabgabe wo wir eher unterschiedlicher Meinung sind.
00:07:55: meiner Meinung ist dass die Leerstandsabgaben in der Form wie sie derzeit immer besteht jetzt vielleicht nicht gerade das Allheilmittel ist.
00:08:03: Ich würde da eher mit Anreizen auch schaffen, dass man schaue, okay wie schaffe ich es?
00:08:09: Dass jemand ja eine Wohnung besitzt, die sie auch auf den Markt bringt!
00:08:14: Es gibt ja diese Initiative für sicheres Vermieten.
00:08:17: Da haben wir jetzt auch im Tiroler Landtag eine Anfrage mal eingebracht um einmal zu schauen, Diese Initiative, wie schaut es aus mit den Kosten?
00:08:27: Wie viel Wohnraum generiert man wirklich dadurch?
00:08:30: Also das bleibt jetzt abzuwarten.
00:08:32: Das wird spannend werden.
00:08:34: Aber im Gegensatz zu der Bauland-Abgabe, die wir uns immer wieder diskutieren werden, da wären wir schon ein bisschen bereiter dazu.
00:08:42: Baulands ist meiner Meinung nach ja zweckgewunden.
00:08:48: Grund und Boden hat einen gewissen Zeck!
00:08:50: Ist es Grünland, ist es Baulande, ist ein Mischgebiet oder Gewerbe?
00:08:56: Da bin ich ganz bei der Kollegin, dass man da durchaus auch Mut beweisen kann und sich einmal mutiger gegenüber der Bevölkerung hinstellen kann.
00:09:05: Und sagen kann okay vor vielen Jahren hat man vielleicht bei Widmungen ein Fehler gemacht.
00:09:10: Bauland liegt brach.
00:09:12: derzeit sixunddreißig Millionen Quadratmeter viel zu viel kostet natürlich enorm viel Geld.
00:09:18: wie er seine Kollegen schon gesprochen hat.
00:09:20: Wir haben derzeit nur zwölf Prozent Nutzfläche in ganz Tirol und da ist jedes Bauland, was nicht mobilisiert wird natürlich ein großes Problem.
00:09:28: Wenn man sagt stattdessen füttert man wieder um versiegelt man da wieder Fläche.
00:09:33: deshalb bin ich da auch bei der Frau Kollegin dass wir sagen wir müssen Maßnahmen setzen um Baulands zu mobilisieren.
00:09:40: so eine bauland Abgabe kann durchaus interessant sein.
00:09:43: das geht halt darum wie wird sie dann tatsächlich auch umgesetzt?
00:09:48: würde es dann nicht einmal auch behaupten, dass das ein Eingriff direkt ins Eigentum ist.
00:09:53: Weil Bauland ja einen Zweck hat wenn ich sage, ich habe Baulands muss ich auch bebauern und die habe als Eigentüme verschiedene Möglichkeiten.
00:10:03: Ich kann sie innerhalb einer gewissen Frischt den Markt wieder zuführen.
00:10:07: Ich konnte es innerhalb einer Gewissensfrischt für Bauzwecke natürlich auch verwenden und sonst habe ich immer nur die Möglichkeit, dass ich sage okay ich verliere es ja nicht Ich widme es zurück.
00:10:20: Frau Fleischanal, wären Sie vielleicht so nett für unsere Zuschauerinnen und Hörer?
00:10:26: Mal ganz kurz dazu legen was bei der Baulandabgabe ungefähr geplant ist damit Leute die jetzt nicht zu tief im Thema drin sind sich auch auskennen wovon hier eigentlich gesprochen wird.
00:10:36: Es ist relativ simpel und wir haben sie schon dargelegt Wir haben viel gewidmetes Bauland in unserem Land.
00:10:42: also das sind Flächen die einfach den Grund haben bebaut werden Kommt drauf mit, meistens Wohnraum.
00:10:48: Und wir haben aber auch ganz viele Fläche die eben nicht bebaut sind.
00:10:52: Wir haben ganz viel Bauland das nicht bebaute wird, dass teilweise natürlich ein privater Eigentum ist und brach liegt.
00:10:59: Und...wir haben eine knappe Fläche.
00:11:01: und es geht schon darum wenn man über Wohnraum reden dann müssen wir diese Flächen sorgsam und vor allem wirklich gescheit nutzen.
00:11:08: Und deswegen geht es darum zu sagen, wie kann man diese Spekulation das jemand sagt?
00:11:13: Es ist eigentlich für mich gescheitert zu sagen ich lasse das einfach brach liegen.
00:11:17: Ich baue mal Bauland einfach nicht.
00:11:18: Ich habe zwar die Widmung aber das ist mir egal.
00:11:21: Ich bau dann nichts drauf und mache nichts.
00:11:24: Und da kann diese Bauland-Abgabe einfach dann ein Hebel sein.
00:11:28: Das hat der Kollege ja auch angesprochen, wo wir eine Meinung sind danach zu schauen wie man dieses Baulands mobilisieren und jetzt nicht einfach nur dass man dann privat was hinbaut das kann natürlich auch der Fall sein sondern vor allem dann auch zu schauen in den Zusammenarbeit mit der Gemeinde.
00:11:42: Wie kann man da sozialen Wohnbau dann draus machen?
00:11:44: Also wirklich quasi dieses bauland für die Tirolerinnen zumobilisieren Eigentümer dann auch zahlt.
00:11:54: Und wie könnte man dann sozialen Wohnbau drauf realisieren?
00:11:58: Also, da gibt es ja ganz viele Hebeln.
00:12:00: Ich sage das immer wieder in der Debatte wenn man über leistbaren Wohnraum im Tirol spricht.
00:12:05: Man muss eines sagen, Tirolt hat eigentlich ein sehr gutes Raumordnungsgesetz und weiß nicht, ob der Kollege mir da recht geben wird?
00:12:12: Aber ich bin der Meinung dass die Gemeinden sehr viele Instrumente haben, wenn es um die Vertragsrahmenordnung geht.
00:12:17: also Vertragssrahmenordnung klärt quasi alle Flächen in meiner Gemeinde.
00:12:21: ganz simpel gesagt wo ist eine Gewerbegebiet, wo ist freie Fläche, wo is a Grünfläche Wohngebiet, wo ist Mischgebiet
00:12:29: etc.,
00:12:29: es ist kein Gebiet.
00:12:31: Und ein Vertragsraumordnung kann dann auch ganz klar sagen, wo brauche ich sozialen Wohnbau?
00:12:39: Da gibt's die sogenannten Vorbehaltsflächen.
00:12:41: da ist die SPÖ ganz klarer Meinung dass man diese vorbehalte Flächen in jeder Gemeinde brauchen würde also nicht nur in aber ausgewählten deren großen Druck haben sondern das man einfach sich Tirol ganz zeitlich anschaut und sagt man braucht diese Vorbehaltsflächen für sozialen Wohnbau, die dort die Gemeinde quasi rückhalten und sagen das ist mein Vorbeheitsflächer für soziale Wohnbauer.
00:13:01: Da kommt nichts anderes hin nicht privat finanziert sondern es ist wirklich dann für die Gemeinnützigkeit für meine Bürgerinnen und Bürger.
00:13:08: und das ist klar wie so der Hebel den man ganz dringend braucht und wo ja auch viele Gemeinden den auch schon nutzen dass sie sagen ich widme das wirklich als vorbehalte Fläche damit die da mehr Wohnraum sozialen wohnbar so gut wie möglich leistbar ist für die Bevölkerung, dann auch möglich ist in der Gemeinde.
00:13:27: Da kann ich nur bei Pflichten.
00:13:28: Ich glaube Grund und Boden darf man niemals jetzt als Spekulationsobjekt sehen oder als spekulationswahre.
00:13:35: Es ist eine knappe Ressource und jemand der was Grund und Boden hat und diesen veräußern will damit etwas machen will, kann ihm im Zuge wenn die Gemeinde ihm sagt passt Vertragsraumronung schliessen wir was ab kann der auch ruhig einen Teil eben für den sozialen Wohnbau natürlich zur Verfügung stellen, weil die Allgemeinheit davon ja profitiert.
00:13:55: In manchen Gemeinden stärker zum Beispiel im urbanen Raum wird es ganz, ganz wichtig zu sein also wird das ganz, sehr wichtig sein dass wir da eben auch wie verstärkt mit dem Vertragsraum oder aber auch mit Vorbehaltsflächen dann zukünftig arbeiten und ich finde diesen Beitrag kann man sich durchaus selbst als Grundeigentümer leisten.
00:14:16: Ich würde gerne ein bisschen weitergehen zur Wohnbaufförderung.
00:14:19: Und zwar verzeichnet das Land Tirol, hat sie einen Rekord bei der Wohnbauförderung gegeben mit vierhundert und dreißig Millionen Euro.
00:14:29: Wir waren jetzt ganz viel beim Neu erschließen aber es gibt jetzt einen stärkeren Fokus auf Sanierung.
00:14:35: also immer noch nicht.
00:14:36: ausgeglichen sind immer nur zweihundert fünfunddreißig Million für Neubau und hundertdreiundzwanzig Millionen für die Sanierung.
00:14:42: nichtsdestotrotz den Bereich wächst.
00:14:46: Jetzt sind wir für Heuer und das nächste Jahr sogar siebenundzwanzig Millionen Euro geplant.
00:14:51: Und drei tausend neue geförderte Einheiten.
00:14:56: Wir fragen uns, wie bei den gesteigerten Preisen die ja überall zustande kommen?
00:15:03: Wie kann es umgesetzt werden?
00:15:05: Wie können garantiert werden dass das ausreicht und überhaupt so viele neue Wohnungen zur Verfügung gestellt werden können?
00:15:12: also ich glaube Die Themen kommen jetzt auch zusammen behandelt, Neubau und Sanierung.
00:15:17: Wir wissen alle in den letzten Jahren speziell die Materialien für Bauen, Beton, Zement extrem ist sehr energieintensiv in der Herstellung sind nach oben gegangen.
00:15:27: Grundflächen haben wir schon angesprochen Ist natürlich eine große Herausforderung.
00:15:32: Eine weitere Herausforderung was das Bau natürlich extrem teuer macht Sind die Standards Zum Beispiel auch die technischen Bauvorschriften in die Rolle hernehmen strenger als wie gewisse andere Bundesländer.
00:15:46: Wenn man jetzt zum Beispiel von Heilberg das Vergleich ernehmt, dann nehmen die OEB-Richtlinien, die verweisen eher auf diese Richtlinien.
00:15:53: Wir in Tirol legen die ein bisschen streng aus oder teilweise sogar extrem streng raus.
00:15:58: Verteuert natürlich auch Sanierungsvorhaben und Bauvorhabem.
00:16:02: Also da würden wir uns auch schon mal sicherlich an Gefallen tun.
00:16:06: und natürlich auch der Bauwirtschaft wenn man sagt okay Durch Rümpel nochmal diese Vorschriften schauen wir uns die einmal ganz genau an.
00:16:13: Was steht bei uns im Landesgesetz drin?
00:16:17: Wie können wir da ein bisschen zurücknehmen, einfach auch um günstigere Bauern zu ermöglichen?
00:16:22: Da geht es natürlich um sicherheitsrelevante Sachen wie Brandschutz das ist schon ganz klar aber auch Energie im Energiebereich dann natürlich in der ganzen Hebedechnik lift etc.
00:16:33: und hier bin ich schon dafür dass man Ein bisschen mehr Hausverstand an den Tag legt und sich wieder mal auf ein vergisses Niveau besingt, wo man sagt okay wir haben trotzdem noch einen qualitätvollen Wohnungsbau eine Qualität voller Sanierung aber trotzdem auch zu kostengünstigeren Preisen weil da können wir sicherlich sehr viel aussaheln.
00:16:58: Wenn
00:17:00: ich ihn einhaken darf?
00:17:01: Ich denke auch, dass man sich bei der Bauordnung oder auch bei bautechnischen Voraussetzungen etwas anschauen kann.
00:17:07: und das was am Ende gesagt hast ist ganz wichtig.
00:17:09: Das heißt der Standort aber dann nicht immens sinkt weil wir können sagen wenn wir bauen jetzt total günstig und die Miete sinkt zwar aber gleichzeitig ist der standort Das Wohngefühl für die Menschen dann immer so positiv.
00:17:23: Ich denke, das ist ganz was essentielles auch wenn wir uns bautechnische Vorschriften anschauen dass immer der Fokus ist das trotzdem der Standard und das gute wohnen für die menschen auch möglich ist.
00:17:32: weiter vor Auch das angesprochen war mit der Wombaförderung wie schaffen wir das?
00:17:36: Mit drei tausend neue wohnungen und ist es ausreichend?
00:17:39: Landtirol hat ja einen wohnbedarf studier aufgesetzt wo man gesagt hat mal was ist leer stehend Wie ist die Bevölkerungsentwicklung wie ist der demografische wandel Und wie stellen sich auch die menschendes in Zukunft vorgibt es ja ganz viele Veränderungen auch.
00:17:53: Und da hat man ja auch festgestellt, dass wir ja ganz lange eher das Präferiert haben auf der grünen Wiese zu bauen und ich glaube, das braucht's auch.
00:18:02: aber was wir ja auch haben vor allem in kleinere Ortschaften haben wir oft und das ist auch schon angesprochen worden im Ortskern ganz viel alte Häuser die nicht mehr saniert sind, die irgendwie lah stehen Und das kann es ja auch nicht sein.
00:18:17: Dadurch ist oft, dass der Ortskant dann noch teilweise ausstirbt weil man wieder ausserhalb oder am Ortsrand auf der grünen Wiese bauen und da ist ja diese Sanierung ganz als essentielles, dass die Menschen sagen, aber das rentiert sich, dass sie jetzt den Ausdruck eher ... dieses ältere Haus kauf und dann sanieren, weil ich genug Unterstützung kriege als das jetzt da auf der grünen Wiese.
00:18:39: Und das sind glaube ich einfach auch diese Stellschrauben an denen man sieht, dass es einmal Grund und Boden, das ist Neubau, das is Sanierung aber auch bei bautechnischen Voraussetzungen und auch beim Leerstand.
00:18:50: wie kann ich denn alle Ressourcen die wir in Tirol haben mobilisieren und ermöglichen, dass mal Eisbauen Wohnraum danach haben?
00:18:57: Vielleicht, dass ich da nochmal ganz kurz einhacke immer einen erhöhten Bedarf haben.
00:19:02: Das wissen wir immer aus der Wohnbaustudie, aus verschiedensten Gründen.
00:19:07: Neubaujahr werden wir fossieren müssen, Rette ungefähr vor drei tausend fünfhundert, dreitausend acht hundert Wohnungen pro Jahr.
00:19:15: Beim Sanieren müssen wir halt immer ganz genau anschauen und da wird sich jede Gemeinde selber auch die Frage stellen was macht mehr Sinn?
00:19:25: Saniere jetzt eben dieses Gebäude oder mache ich es so wie es jetzt bei uns in meiner Heimatgemeinde in Schwartz war, haben wir einige Altbestände auch abgerissen und komplett neu errichtet.
00:19:35: Natürlich wieder ein Kredit was Standards betrifft Bauweise
00:19:38: etc.,
00:19:40: aber man errichte da schon ein komplett neues Objekt zu höheren Standards.
00:19:45: höhere Qualität spiegelt sich natürlich auch in den Preis nieder ist ein wunderschönes Objekt, wo man sich wieder fragen kann ob wir es nicht günstiger bauen können.
00:19:54: Aber grundsätzlich muss sich jede Gemeinde die Frage selber stellen will ich sanieren?
00:20:00: Wille neu bauen oder will ich auch nachverdichten?
00:20:03: das ist nämlich auch eine Möglichkeit dass sie sagen okay passt bestehender Bestand nachvertichten und über den Schritten werden einige Bürgermeister mal springen müssen speziell im urbanen Bereich.
00:20:15: also wenn man sagt wir werden in die Höhe bauen müssen.
00:20:18: Da möchte ich auch noch eins dazu sagen, weil das Verdichten ist ganz, ganz so sehr essentiell.
00:20:21: Es bin ja auch gemeinderät in den Formen von mir und schon vor Jahren dazu entschieden dass man gesagt kann wir möchten nicht mehr so viel Grünflächen verbauen sondern eher in die Verdichtung gehen vor allem wenn wir uns einfach ehrlich sind, dass sich hier leider viele junge Tirolerinnen und Tirolern das gar nicht mal leisten können neu zu bauen.
00:20:38: also da hast du halt oft auch die Möglichkeit da wohnen schon die Eltern oder die Großeltern, dass man sich anschaut wo kann ich aufstocken?
00:20:44: Wo kann ich mit der Dichte bis sie großzügiger sein?
00:20:48: Das sind ganz, ganz viele verschiedene Stellschrauben.
00:20:51: Was man machen kann vor allem in der Gemeinde wo sich ja auch viele Gemeinden damit auseinandersetzen wie kann ich Wohnraum gewährleisten?
00:20:57: Ist es mal mit der Nachverdichtung ist das dann natürlich wieder auf einem Bauland wo im gemeinnützigen Bauträger mit dem dann was bau?
00:21:05: also eben diese Verdichtung is' ein ganz was essentielles wo man schauen kann dass wir nicht die ganzen Flächen verbaut.
00:21:11: Ich möchte nur eine Frage zur Sanierung stellen.
00:21:13: Und zwar ist es ja so, dass dann über die Wohnbaufförderung eben auch saniert wird aber teilweise die Preise nach der Sanierung höher sind als wieder vor.
00:21:23: und wie kann man das garantieren?
00:21:24: Dass die ursprünglich Mieter und Mieterin bei einem Preisniveau wieder einsteigen und in der Wohnung sind, dass der Vorschad da war.
00:21:33: Also ich glaube jetzt, dass ein Neubau zu neuen Standards mit der Materialien, die wir uns jetzt zur Verfügung stellen mit der aktuellen Energiepolitik oder sagen Sie mal dem Niveau der Energiekosten, der generellen Kosten, der Inflation.
00:21:52: Wo wir jetzt auch wieder sehen dass das jeden Einleicht, dass ein Neubau mehr kostet.
00:21:59: Als Gemeinde habe ich natürlich auch die Verantwortung, da sie demiterte was davor schon in diesen Objekt war und danach wieder eine adäquate Wohnung zur Verfügung stellt.
00:22:07: Ich glaube aber, dort darf man die Gemeinden nicht allein lassen – die Gemeinde wird es schwer realisieren können!
00:22:13: Die Gemeinde hat keinen Einfluss auf Marktpreise einen bedingten Einfluss auf die Regulativen, also auf die Regularien.
00:22:21: Und da sage ich okay sollen wir uns eben als Politik anschauen und dabei bin jetzt wieder bei dem Thema was ich davor angesprochen habe, die technischen Bauvorschriften, Standards dass man da einfach anschaut ok können wir Kosten günstiger bauen?
00:22:38: Wir können uns auch mal anschauen braucht es wirklich in jedem Gebäude einen Lift.
00:22:42: Die Diefgarage ist durchaus auch immer Thema ein enormer Kostendreiber.
00:22:47: kann man das im urbanen Raum eventuell anders lösen.
00:22:51: Dazu gibt es noch immer nur die Frage dieses, ich glaube in der Wohnbedarfsstudie ist es Gruppenwohnen oder Gruppenbauweise...
00:23:03: Gemeinschaftswohnungen?
00:23:05: Ja, ich meine jetzt was anderes, dass wir es eben für bestimmte Kategorien, dass man sagt okay ihr möchtet da jüngeres wohnen ermöglichen also eher so Starterwohnung für junge Menschen muss ich dann tatsächlich jede Wohnung auch barrierefrei errichten.
00:23:21: Kann man da eigentlich auch mal sagen, okay passt gewisse Wohnungen barrierenfrei, gewisse wohnungen eher nicht?
00:23:27: Es gibt ja natürlich dieses optionale barrierafreie Wohnen also dass man halt das adaptiert.
00:23:34: im Nachhinein kostet dann wieder.
00:23:36: aber diese Fragen muss ich mir halt davor stellen.
00:23:39: und wenn ich hier meine Hausaufgaben gemacht habe kann ich natürlich auch sagen passt dieses Gebäude wird jetzt abgerissen, es wird saniert oder siehst du irgendwas.
00:23:46: Und ich stelle jetzt ein neues Gebäude zu eher reduzierten Standards natürlich immer noch so eine hohe Qualität dass der Wohnkumpf nicht verloren geht aber halt das günstigere Mieten ermöglichen.
00:24:01: Genau also Die Ursprungswahl war diese Sanierungen etc.
00:24:06: Ich denke, ich muss mir auch unterscheiden ob jemand jetzt private Sanierungsförderung ansucht über die Wohnbaufförderung um sich das halt zu ermöglichen oder immer Bauträger.
00:24:15: und bei den Mieten muss man einfach sagen wir reden über soziale Wohnbau heute und das ist ja das was wir ganz dringend fossieren sollten dass man mit gemeinnützigen Baorträgern Weil die unterliegen eine gewisse Gesetzgebung, wo man nicht weiter aufgehen darf.
00:24:29: Und da gibt es auch Instrumente für Gemeinden.
00:24:33: Den Grad darf man gemeinten in den Land lassen.
00:24:35: Da braucht es auch die Landesunterstützung, aber da kann man als Gemeindewasser selbst das Gemeinderät in auch Verträge mit gewissen Gemeinnützigen Baudringern verhandeln, wo man sagt auf wieviel Jahr ist es die Mitte so und so?
00:24:45: Was will ich für ein Quadratmeter?
00:24:47: Kannst du mir das garantieren?
00:24:48: Was macht ihr, dass die Leiter noch wirklich haben?
00:24:50: Also da können wir schon ... sind nicht immer leichte Verhandlungen.
00:24:53: logisch, wenn wir gehört haben Baukosten sind immer ein Teil.
00:24:56: Aber diese Dinge kann man wirklich machen und auch schauen.
00:25:00: Und wo natürlich man immer schauen kann, ist mit Mietz ins Beilfe – das ist natürlich diese Förderschiene um Menschen zu unterstützen!
00:25:07: Man hat sie jetzt auf Bundeseite gesehen mit der Mietpreisbremse.
00:25:10: wenn man halt wirklich sieht dass es Vor allem geht es nicht um die Gemeinnützigkeit, sondern um den privaten und freien Markt.
00:25:18: Dass das einfach so steigt, dass man da sagen muss, man muss einen Deckel einziehen, weil die Menschen sonst das einfach niemand erblasen bei der Deurung.
00:25:25: Das ist was ganz essentielles.
00:25:27: Und das zeigt ja, dass wir eigentlich die ganze Zeit mehr reden, dass der freie Markt ... Ja, leider ist das nicht unbedingt regelt.
00:25:33: Also dass man sagt wohnen bleibt jetzt zu einem Gewissen wird nicht teurer sondern das es ja gesetzliche Maßnahmen braucht die wir im Tiroler Landtag beschließen sei es für der Tiroleraumordnung von der Bauordnung vor Lehrstandsabgabe etc.
00:25:48: um das Wohnen so gut es geht leicht für die Menschen in unserem Land zu haben.
00:25:53: Zu dem Thema Mitpreisbremse ich habe jetzt dann immer einen konkreten Fall.
00:25:59: Der hat eine Wohnung bezogen, ich glaube der Mitvertrag ist drei Jahre gelaufen.
00:26:07: Und jetzt läuft das Mietverhältnis aus.
00:26:11: Natürlich wissen wir bei der Mietpreisbremse, da darf man nur maximal bis zu drei Prozent die Miete erhöhen als was drüber geht, nur zur Hälfte.
00:26:18: Jetzt steht er aber vor der Herausforderung.
00:26:21: Der Mietvertrag ist beim Auslaufen.
00:26:23: Er kann jetzt verlängern, aber natürlich zieht dort eine private Extremnach und dann sind wir wieder beim Markt.
00:26:31: Das ist schon wenn man einen Aufschlag kriegt von fünfundzwanzig bis dreißig Prozent auf die Mieten Das ist halt dann schon etwas, was extrem weh tut.
00:26:41: Also von daher hätte man sich vielleicht auch den Aspekt bei der Mietbeis beim sehr bisschen genauer überlegen sollen – das ist jetzt kein anderes Komponent, es ist ein Bundeskompetenz aber das wollte ich eben gerade noch nebenbei erwähnen und einen Nachsatz nur zum Bauen von neuen Wohnungen oder zum Sanieren oder schon zum Bauten zum Neuerrichten.
00:27:04: Man sollte sie vielleicht auch wieder einmal überlegen Bau ich wieder wie früher, dass ich sage okay ein Schlafzimmer über einen Schlaf Zimmer.
00:27:10: Ein Badezimmer in einem Badezermer.
00:27:12: Derzeit haben wir oft auch den Hang, dass man eher ein sehr schönes Gebäude errichtet mit einer anderen Raumaufteilung.
00:27:22: Dass man auf dem Stand der Dinge halt was will oder was kann momentan eher modern sein?
00:27:28: Was gefällt die Leid?
00:27:30: Das ist gut und gerecht aber im sozialen Wohnbau müssen wir uns schon darauf besinnen Wohnen ist ein Grundbedürfnis und als sozialer Wohnbaureiträger, oder wenn ich sozialem Wohnbau ermögle, muss ich dieses Grundbedirfnis auch decken.
00:27:42: Deswegen gehen wir vielleicht wieder zurück, dass man sagt, okay, bauen wir wieder eine Bade über den Boot, bauen mal einen Wohnzimmer in einem Wohnzimmersport, dann haben wir noch viel
00:27:50: Kosten.
00:27:51: Was da wieder sehr dafür spricht bei der Mitpreisbremse, weil es im privaten Sektor schwierig ist, vielmehr gemeinnützig bauen, viel mehr unbefristeten Mietverträge damit wir nach diesem Grundrecht wohnen, wirklich auch möglichst viele Menschen.
00:28:05: Apropos gemeinnützige Wohnbauträger.
00:28:09: Liebe Frau Fleischannel, wie bewerten Sie eigentlich das landesweite Vergabesystem für gemeinnitzige Wohnungen hinsichtlich seiner sozialen Prefsicherheit?
00:28:19: Wie gut funktioniert das?
00:28:21: Also man muss ja auch mal sagen, dass es prinzipiell in der Kompetenz der Gemeinde liegt.
00:28:24: Die Gemeinden normalerweise haben dann den Bauträger und haben dann Vergabe recht also können dann aussuchen Es ist ja noch nicht so lange her, dass das Land Tyrol gesetzliche Grundlageprinzipel geschaffen hat nach welchen Kriterien die Vergabe stattfinden.
00:28:38: Trotzdem ist es sehr unterschiedlich wie ich auch selber gelernt habe wenn ich im Land unterwegs bin was mich wieder ein Kollege sieht.
00:28:44: Manche Gemeinden haben ein Punktesystem, manche haben erst angefangen damit.
00:28:50: Ich bin der Meinung, dass es schon die Gemeinde eine gewisse Autonomie auch braucht.
00:28:54: Weil ich kann in ihrer Gemeinde am besten her, für wen brauche ich den Wohnungen gerade?
00:28:58: Was ist wichtig?
00:28:59: Ist es jetzt junges Wohnen oder auch Gemeinschaftswohnen?
00:29:04: Also da gibt's ja ganz viele Generationenwohnen.
00:29:07: und was Sinn macht dann zu schauen wo bin ich gerade in die Vergabe?
00:29:10: Ich glaube schon das Land muss schauen, was so diese Grundprinzipien bei der Vergabe damit Sozialtreffsicherer sind Damit man weiß, es geht zu den Menschen, die das wirklich brauchen.
00:29:21: Aber dann auch und wo ich jetzt sehr froh bin, dass sehr viele Gemeinden ein Punktesystem haben.
00:29:26: Damit man ja wirklich schaut wer braucht's denn jetzt am dringendsten?
00:29:30: Ich weiß also aus meiner Gemeinde haben wir ein Punktessystem, wo man danach darüber berät, wer ist ganz oben auf der Liste und jede Gemeinde hat ja ganz, ganz viele Beraberinnen für Wohlen.
00:29:39: oft unterbrauchst du ja ein gewisses Punktessystem, dass es fair ist und sozial treffsacher?
00:29:44: Ich glaube die Vergabe einer Wohnung, das ist ein Thema ... gar nicht jemanden nicht auf die Füße zu treten.
00:29:52: Es obliegt der Gemeinde, wirklich sich so eine Vergaberichtlinie zu überlegen.
00:29:57: auch wir haben in der Stadt Ahne und ich bin da ganz bei der Kollegin dass dieses Punktesystem wahrscheinlich momentan das Beste ist was man hat.
00:30:05: es gibt ja auch Vergabe Richtlinien vom Land Tirol die sind aber sehr abgespeckt.
00:30:10: Das obliegt der Gemeinde grundsätzlich diese dann auszugestalten oder halt auf die individuellen Bedürfnisse dann auch anzupassen.
00:30:17: Und ich finde es ja ganz, ganz wichtig dass man im Sack okay was die Menschen, die sich für eine Wohnung bewerben, was bringen sie mit?
00:30:27: Engagiert sich der vielleicht in ein Sozialverein bei einem Traditionsverein?
00:30:33: Wie schaut's natürlich auch aus mit den Familienverhältnissen?
00:30:36: hat er kleine Kinder, hat sie kleine Kinder ist sie alleinerziehend?
00:30:41: Und ich glaube, das kann man sehr gut mit dem Punktesystem auch in die Praxis umsetzen.
00:30:49: Dass man den Bedarf dementsprechend kategorisiert oder dementsprechend einstellt.
00:30:54: Es ist aber nicht ganz so einfach weil viele Gemeinden sagen dann, du kommst erst für eine Gemeindewohnung bewerben wenn du fünf Jahre lang in der Gemeinde gewohnt hast.
00:31:04: Was du jetzt zum Beispiel, wir sind ja Nachbargemeinden und wenn ihr jetzt in Schwarz wohnt okay passt Ich fliege jetzt aus meiner Wohnung ausser.
00:31:13: Jetzt sind schwarz, die Wartel ist das lange.
00:31:15: Jetzt würde ich ganz gerne nach Funk
00:31:16: ziehen.".
00:31:17: Das geht dann nicht so einfach!
00:31:19: Und da kann man sich halt einmal überlegen ob man in Landesweite ... Dass sich da die Bürgermeister auch verständigen würden, dass es Landtirol eingreift soll natürlich Gemeindeautonomie bleiben aber dass man sich da vielleicht auch verändigt um so grenzüberschreitende Bedarfe besser decken zu können
00:31:40: Das ist ein ganz wichtiger Punkt, was ich natürlich auch als Kommunalpolitikerin finde.
00:31:44: Dass das ja oft dann sehr schwierig ist.
00:31:45: Dann hast du wieder fünf Jahre, muss man hauptwohnsitz in der Gemeinde gehabt haben oder insgesamt im ganzen Leben fünfzehn Jahre da gelebt haben und natürlich schließt es dann gewisse Personengruppen aus.
00:31:57: Die Lichten sind oft sehr lange in die Gemeinden, dass man das wirklich in Regionen denkt und dass die Gemeinder zusammenarbeiten finde ich sehr gut Und wichtig wird ja auch teilweise schon gemacht.
00:32:07: Was immer das Hauptargument ist Ich verstehe, dass viele Gemeinden sagen, wenn ich nun mehr Zuzug habe, dann brauche ich die Infrastruktur.
00:32:13: Das sind Bildungseinrichtungen in Kindergarten
00:32:16: etc.,
00:32:17: dass sie natürlich sagen, ja ich muss schauen wie weit ich den Zuzuge habe, damit ich das abdecken kann und wenn es vor allem junge Familien sind und dann Kinder da sind, dass wir wirklich auch ein Bildungsplatz haben aber über regionale Projekte oder Zusammenarbeiten glaube ich werde immer wichtiger.
00:32:33: Wir sind schon wieder beim Ende unserer Diskussion angekommen, wobei ich muss ganz ehrlich sagen es werden nur viele Themen offen.
00:32:39: Vielleicht werden wir einfach noch einmal eine Folge zum Thema Wohnen machen weil es gibt da sehr viel zu besprechen.
00:32:45: die Lehrstandsabgabe zum Beispiel haben wir fast gar nicht besprochen.
00:32:48: also insofern freuen uns dass wir das im Herbst nochmal aufnehmen.
00:32:53: Es kommt ja jetzt noch eine Rubrik nämlich der Spiegelmoment.
00:33:01: Beide waren vorgewarnt, ich hoffe sie haben einander gut zugehört.
00:33:05: Ich würde sagen vielleicht beginnen Sie diesmal einen Argument das die Frau Fleischander vorgebracht hat wertschätzend zu wiederholen.
00:33:15: Also Argumente würden eigentlich ganz am Anfang hinspringen.
00:33:18: wir hatten nämlich auch diese persönliche Erzählung im so extrem gefallen, wie du immer gesagt hast.
00:33:25: Du warst bei einer Schlüsselübergabe dabei und eben dieses Paar hat ganz oben die Wohnung gekriegt und das ist mir tatsächlich wirklich extrem in Erinnerung geblieben weil ich auch schon mehr so einen Moment gehabt habe.
00:33:39: Ich war aber in der Schlüsselübergabe und dann haben wir uns die ganze um die Wohnung angeschaut und die haben auch so einen moment gehabt und es war sehr ergreifend wie diese sich gefreut
00:33:48: haben.".
00:33:49: Also bei mir ist das Hängenbleem, was für mich finde ich gut.
00:33:54: Wo wir einfach politisch an der Meinung sind, ist es auch mit dem Bauland und all diese Wichtigkeit wie man leistbar einen Wohnraum einfach in Tirol ermöglichen können.
00:34:02: Und dass du da gesagt hast mal, du findest auch, wenn man Eigentum hat, was Baulands gewidmet ist, dass man eine gewisse Verantwortung hat und dass du offen bist darüber zu diskutieren, dass der Abgabe möglich ist.
00:34:13: also ich habe das sehr gut und schön gefunden, dass wir uns da politisch getroffen haben.
00:34:20: Danke beiden, dass Sie sich die Zeit genommen haben mit uns hier zu reden.
00:34:25: Wenn euch die Folge gefallen hat, lasst uns bitte ein Abo da oder eine gute Bewertung.
00:34:30: Danke fürs Zuhören und fürs Zuschauen.
00:34:32: Bleibt's demokratisch!
00:34:34: Wir sehen uns bei der nächsten Folge.
00:34:43: Danke für dich.
00:34:44: In Adlerhorn Folge thirty-three geht es dann um den Hochschulstandard Tirol.
00:34:51: Bis dann!
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