Transit in Tirol: Belastung ohne Ende? | Folge #30

Shownotes

Tirols Bevölkerung und Umwelt leiden unter den Folgen des Transitverkehrs. Zwischen Staus, Baustellen und EU-Verfahren sucht die Tiroler Politik nach Verbündeten und Lösungen – so auch Florian Riedl (VP Tirol) und Christian Kovacevic (SPÖ) in Adlerohren-Folge #30 „Transit in Tirol: Belastung ohne Ende?“.

Kapitel: 13:23 Nadelöhr Luegbrücke 23:26 Güter auf Schiene 29:37 Mit Slots zum Ziel?

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00:00:03: Zicktausende Autos und Lkws rollen tagtäglich über den Brenner, belasten Umwelt sowie Bevölkerung und bringen das Verkehrssystem immer wieder an seine Grenzen.

00:00:14: Mit seinen Notmaßnahmen versucht das Land Tirol gegenzusteuern – doch genau diese sorgen zunehmend auch für Konflikte auf europäischer Ebene.

00:00:23: Der Transitverkehr ist also längst mehr als ein regionales Problem Und gleichzeitig wird der Ruf nach einer nachhaltigen Lösung lauter.

00:00:32: Weg von der Straße hin zur Schiene.

00:00:38: Das ist Adler Ohren, der Podcast des Tiroler Landtags.

00:00:41: Folge dreißig.

00:00:43: Transit in Tirol Belastung ohne Ende?

00:00:48: Unsere Gäste in dieser Folge?

00:00:50: Florian Riedel.

00:00:52: Seit zweitausendfünfzehn sitzt er Steinacher für die Tirola Volkspartei im Landtag.

00:00:58: Er diskutiert heute mit Christian Kovaciewicz SPÖ abgeordnet aus Wirgl und seit zweitausendzwanzig Mitglied in Tiros Landesparlament.

00:01:20: Hallo und herzlich willkommen.

00:01:22: Mein Name ist Tatjana Lukasch, das ist Adlerohren der Podcast aus dem Tiroler Landtag Und wir dürfen wieder zwei Landtagsabgeordnete bei uns begrüßen.

00:01:31: Rechts von mir sitzt Florian Riedl von der Tirole Volkspartei.

00:01:35: Sie sind Vorsitzender des Verkehrsausschusses und auch Bürgermeister von Steinach am Brenner.

00:01:41: Ihr erwähnt es deshalb weil es wird heute noch eine Rolle spielen Links von mir darf.

00:01:44: ich begrüße Christian Kovaciewicz.

00:01:47: Er ist Verkehrsprecher der SPÖ, stellvertretender Vorsitzender des Tiroler Verkehrsausschusses.

00:01:53: Danke dass Sie da sind!

00:01:55: Wir haben heute die Experten quasi vor Ort für das Thema Tirol und der Verkehr mit Fokus auf Transit.

00:02:01: Wir steigen ja in jede unserer Folgen mit einer persönlichen Anekdote ein also etwas aus dem Leben gegriffen es das mit dem Thema zu tun hat dürfte vielleicht mit Ihnen anfangen Herr Riedel.

00:02:11: was fällt Ihnen da spontan ein zum heutigen Thema?

00:02:15: Ja, herzlich einmal schönen guten Vormittag auf meiner Seite.

00:02:19: Was mir spontan einfällt ist das Jahr two-tausend neunzehn da war ich schon abgehundert zum Tiroler Landtag und auch Verkehrsprecher unserer Fraktionen im Jahr zwei tausendneunzehnt an dem gesagtem Pfingstwochenende.

00:02:31: Das war es ja noch ganz genau weil das bei uns zu Hause in Wipthal.

00:02:34: Da war ein Ereignis, wo alle Straßen verstopft waren und kein Durchkommen mehr war.

00:02:39: Es war die Autobahn zu, es war die Bundesstraßen zu... ...es war die Landesstrasse, die L-Achterndrassig, Geschehnestrasse,... ...wo's vom Bacci über Elbbig noch Mott treffiert.

00:02:48: Komplett so mit Anhängerwohnwegen.

00:02:51: Und das wär im Eregnisfall.

00:02:52: Das heißt, wenn Not der Mann gewesen wäre oder gefallen Verzug nicht mehr möglich gewesen.

00:02:57: mit Blaulichtorganisationen da durchzukommen.

00:03:00: Und aus diesem Jahr, im Jahr zwei tausend achtzehn neunzehnt folgend sind dann die ganzen Unteranfangszeichen Abfahrtverbote des Landes Tirol evaluiert worden und begonnen worden.

00:03:09: Zuerst hat es eine Pilotphase gegeben, dann ist das über Monate getestet worden und mittlerweile, in dem wir uns jetzt befinden, gehört das eigentlich zum Jahresprogramm im Tiroll.

00:03:21: Wir haben Abfahrverbote nicht nur in den besagten Sommermonaten, sondern auch im Winter schon.

00:03:27: Das sind Abfahren von der Autobahn auf das Niederrangige Straßennetz nur mehr bedingt möglich ist.

00:03:32: und deshalb glaube ich war es damals wichtig, dass wir diese Diskussion gestartet haben.

00:03:36: Dass man jetzt dieses Maßnahmenbündel, das ist ja seine mehrere Maßnahmen wirklich auch evaluieren können und mittlerweile auch erprobt und umgesetzt.

00:03:45: und das war für mich wirklich das prägenste Ereignis.

00:03:48: und die wohnen ja seit mittlerweile auch die vierzehn Jahre im Viptal.

00:03:51: so was hat sie in der Vergangenheit nie gegeben.

00:03:53: Das wirklich alle Straßen zu waren.

00:03:55: Man kann sich das auch vorstellen.

00:03:57: Es hatte damals auch schon die Navigationsgeräte gegeben.

00:04:00: Also, wo es gefahren sei von Not-Deutschland Richtung Italien bzw.

00:04:05: in Gardasse haben die Navigationsysteme alle Wege angezeigt.

00:04:08: das hat's auch geben dass auf normalen Fauststraßen, wo Fahrverbot ist sind die Anhänger und die Wohnwagen da herkommen.

00:04:14: also mal gerade, dass man ein Gespür hat wie intensiv diese Zeit war und wie wichtig der war, dass wir in der Verkehrspolitik jetzt ja einen Schritt weiter kommen sollen

00:04:24: Das klingt sehr äntrisch, ganz ehrlich.

00:04:26: Also so als würde man gar nicht mehr rauskommen.

00:04:30: Danke dafür.

00:04:31: und jetzt Sie Herr Kovaciewicz was ist Ihre Erinnerung an Tirol und Verkehr?

00:04:37: Ja herzlichen Dank auch von meiner Seite.

00:04:39: ich glaube da geht es uns sehr vielen von uns sehr ähnlich.

00:04:43: Ein Stichwort Frühlingszeit ist Reisezeit und ein Stich Wort Gardasee.

00:04:50: Man beschwert sich dann nicht mal ein bisschen oder jammert dann, weil die Straßen auch so überfühlt sind und verstopft sind.

00:04:56: Aber es ist klar!

00:04:57: Es gibt da diese starken Reisewochenenden wo jetzt sehr viele Menschen aus Österreich aber auch aus dem Norden, aus Deutschland, aus den Niederlanden die Reise Richtung Süden aufnehmen Und ich muss ehrlich gestehen, auch ich bin einer von diesen.

00:05:10: Also mindestens einmal im Jahr fahre ich mit der Familie auch Richtung Süden an den Gardaseen.

00:05:15: Das ist geleckte Tradition die ich als Kind und als Jugendlicher mit meinen Eltern schon erleben durfte und jetzt das mit meiner Familie pflege.

00:05:23: Und was da diese Reise-Stauwochenden betrifft, glaube ich habe mittlerweile auch schon alles durch.

00:05:29: In den letzten Jahren und Jahrzehnten gibt es verschiedene Varianten wenn man losfährt und dem Stau ein bisschen auszuweichen.

00:05:34: Man hat schon probiert nicht ganz früh, man hat schon proviert um die Mittagszeit mit ganz spät und das hat alle seine Vor- und Nachteile.

00:05:41: aber wir haben schon sehr viel erlebt von komplett problemfreien Anreisen bis hin zu Fahrten von Wörgel bis nach Assisorge jetzt oder mal von sieben acht Stunden und mehr mit etlichen Ausweichvarianten noch vor zehn, fünfzehn Jahren.

00:05:57: Also da haben wir schon alles Mögliche erlebt in beide Richtungen aber es ist halt einfach ein Beweis dafür das an diesen starken Heisewochnenden ganz viel Reiseverkehr ist.

00:06:07: Und dort eben gibt's wieder Kollege schon gesagt hat verschiedene Überlegungen um das ein bisschen nicht hilft zu werden.

00:06:11: Da

00:06:12: wollen wir gleich darüber reden.

00:06:13: bevor wir auch eine Diskussion einsteigen wäre es mir noch ganz wichtig dass alle wissen wofür sie stehen.

00:06:21: Würden Sie vielleicht in unter zwei Minuten ganz kurz Ihre Position darlegen, wie Sie Verkehr in Tirol also gerne das Thema Transit mit reinnehmen beurteilen welche Position Sie da vertreten?

00:06:34: Ja.

00:06:35: Das ist wichtig, über was wir Bausteine widersprechen.

00:06:37: Das Thema Transit ist anders zu betrachten als die Mobilität der Tirolerinnen und Tirol aber trotzdem ist eine Verschränkung von beiden Themen weil wenn wir einen überbodenden Transitverkehr haben nicht nur an Schwerverkehr sondern auch im BKW Individualverkehr dann ist die Mobilitet jedes Einzelnen der dort wohnt eingeschränkt.

00:06:56: das ist so.

00:06:57: Und es ist im Wiptoll auch erkannt worden in den letzten paar Jahren dass durch die überbodenden Verkehrs was wir jetzt ja zu verzeichnen haben, die Mobilität der ansässigen Bevölkerung eingeschränkt ist.

00:07:09: Das heißt am Ende des Tages, am Wochenende überlegt man sich vorhin mit der Familie zum Beispiel noch Leutarsch oder in Sellerental oder Bleibi einfach das Auto in der Garage bleibt vor Ort und macht irgendeine Baltour oder so.

00:07:21: Also deswegen sage ich das Thema dort schon verbinden an und für sich.

00:07:25: Die Position von uns von der Tiroler Volkspartei ist eigentlich seit Jahren eine klare Position.

00:07:31: Wir versuchen immer auf europäischer Ebene, auf nationaler Ebene – das heißt auch mit dem Bund – gewisse Errungenschaften zu erreichen.

00:07:40: Schwerverkehr als auch BKW-Individualverkehr kann sich nur da lösen lassen.

00:07:45: Auf Bundesebene beziehungsweise europäische Ebenen mit Deutschland, mit Italien und mit Österreich.

00:07:50: Wir sind aber in den letzten Jahren draufgekommen die Positionsspeziell von Italien oder auch von Deutschland weicht von jener Position von Tirol stark ab.

00:07:58: Das heißt wir haben in seinen letzten Jahre immer mehr konzentriert leider oder auch fokussiert dass wir Maßnahmen gesetzt haben, wo es nur die Rolle setzen kann.

00:08:08: Und deshalb sprechen wir auch immer von diesen Notmaßnahmen, wo wir jetzt mittlerweile auch von der Europäischen Gerichtshoferklage haben.

00:08:15: Diese Notmassnahmen sind aus der Not geboren weil wir hätten lieber andere Lösungen und deshalb haben wir halt in den letzten Jahren ... aus besagten Gründen, also die Rollerlösungen müssen kreieren und das ist genau diese Notmaßnahmen.

00:08:29: Wir stehen ganz klar für einen europäischen Kontext, wir stehen ganz Klar für eine überregionale Regelung aber wenn es nicht anders geht dann müssen wir auf diesen Notmaßenamen bochen und da werden wir auch den Tirol nicht nachgeben.

00:08:42: Danke!

00:08:43: Wie schaut der seitens der SPÖ aus?

00:08:47: Es gab grundsätzlich dass wir als Politikerinnen und Politiker Diese Transitbelastung für die Tiroler Bevölkerung vermeiden wollen und bekämpfen müssen, glaube ich ist keine parteipolitische Frage.

00:08:58: Sondern das eint uns alle im Tiroler Landtag vertretenen Parteien!

00:09:02: dass wir da auch den Schulterschluss brauchen, erstens mit dem Bund.

00:09:05: Dass die Bundesregierung uns als Bundesland unterstützt ist auch eine Grundvoraussetzung.

00:09:10: und dann geht es darum vor allem auf europäischer Ebene Überzeugungsarbeit zu leisten.

00:09:15: ganz viele Maßnahmen hängen ja nicht nur von uns seit Sintirol ab sondern da braucht man einfach auch ein Bekenntnis auf europäischen Ebene.

00:09:21: das ist jetzt gerade brandaktuell wo andere Länder wie zb Italien sagen ich fühle mich in meinem freiem Warenverkehr gestört.

00:09:29: Das mag sein, wie in Tirol fühlt uns durch Millionen von LKWs mit Lärmbelastung und Abgasen, mit Staubbelastung, mit verstopften Straßen belastet.

00:09:39: Und jetzt muss man auf europäischer Abwägen welches Interesse mehr Gewicht hat.

00:09:44: Ich bin überzeugt davon dass man auch auf europäischen Ebene Verständnis zeigen wird für unsere Probleme und unsere Anliegen, weil er das nix ist.

00:09:51: Was uns Spaß macht was wir aus Yükfen-Tollarei jetzt da erfunden haben sondern die Bevölkerung hat einfach genug und teilweise die Schnauze voll und deshalb muss man da entschieden dagegen vorgehen.

00:10:00: Ansonsten als Verkehrsprecher der SPÖ Tirol ist es wie mein großes Anliege gerade auf den Öffentlichen Verkehr auszubauen.

00:10:08: ich bin da relativ gesegnet in Woldel wohnend weil ich mit weit Fußweg oder fußläufig vom Bahnhof entfey um Drohne.

00:10:16: Und dann super Verbindungen habe ich in der Endtalfoche nach Innsbruck und Retour.

00:10:20: Aber wir sind klar, ihr weitermann entfernt ist jetzt oder entfernt wohnt von der Endtaufoche, dass du schlierer gehst als die sogenannte letzte Meile.

00:10:27: Das ist unser Hauptauftrag auch in den kommenden Jahren um Jahrzehnten da sukzessive aufzubauen und weitere Verbesserungen zu erziehen.

00:10:36: Was mein Kollege der Verkehrssprecher der Sozialdemokratie angesprochen hat und was ich noch mal unterstreichen will, Christian.

00:10:42: Wir brauchen den Bund zwingendermaßen, weil ohne Bund bringen wir auf europäischer Ebene links zum Stichwort intelligentes Verkehrsleitsystem oder ehemaliges Lotsystem

00:10:53: usw.,

00:10:54: es geht nur auf nationalstaatlicher Ebene.

00:10:57: Und ich darf in diesem Zusammenhang schon auf die letzten Jahre erinnern, wo der Bund uns nicht sehr wohl gesonnen war.

00:11:03: Wo es die Verkehrsthematik und die Verkehrsproblematik in Tirol getroffen hat, Baustellen auf der Brenna Autobahn der

00:11:09: A-III.,

00:11:11: wo auch die Verkehrsinisterin, die dauermalige das nicht notwendig erachtet hat zu kommen, Lokalaugenschein zu machen, Austauschen mit der lokalen Bevölkerung.

00:11:19: Bevölkerung auf mehrmaliges Einladen aus der Region und da hat man schon eine ziemliche Eiszeit, gerade zwischen dem Land Tirol und auch den damals geführten Verkehrsministerium.

00:11:29: Und dann geht dann überhaupt nichts!

00:11:31: Da haben wir jetzt ganz andere Situationen und ich glaube sehr wohl wenn die Radeln in den Handgreifen bunt und Land Turol bekommen wir ja auch auf europäischer Ebene sprich Deutschland und Italien was zusammen und das ist unumgänglich und deshalb haben wir die letzten vier fünf Jahre mit dem Verkehrsministerium und der Tiroler-Verkehrspolitik weniger Folge erzielen können.

00:11:50: Was

00:11:50: jetzt schon deutlich besser ist, also das spürt man schon auch aus.

00:11:53: wir als zuständiger Verkehrsausschuss im Tiroler Landtag, spüren das schon auch irgendwo, es hat ja auch im April dieses Treffen bei uns in Tiroll gegeben, wo auf den Verkehrsauschuss vom Nationalbau zu uns nach Innsbruck gekommen ist und wo man sich eben so groß bräuchte angeschaut hat durch den Brennerbasistunnel, der uns ja noch über

00:12:09: Jahre begleiten

00:12:10: wird aber auch die Luhrgrücke wo wir auch gesehen haben, was passieren kann.

00:12:14: Wenn man nicht diese Einigkeit hat oder diese Übereinkunft zwischen Bundesland und Bund,

00:12:19: dann muss ich ja da auch

00:12:20: daraus lernen für die Zukunft.

00:12:22: Ich lege zurück, weil das nicht die nächste Brücke ist.

00:12:23: Die letzte Brücke sein, die zu sanieren sein wird.

00:12:27: Spätestens bei der Operbrücke wird es dies auch wieder brauchen.

00:12:29: Da bin ich bei dir, da braucht's eine gute Abstimmung mit dem Bund auf jeden Fall.

00:12:33: Ich habe den Austausch auch sehr wohlwollend mitverfolgt vor allem unabhängig von den Parteikränzern im Weg.

00:12:40: Und das gespürte ich schon kopfvolle zwei Tage, egal welcher Fraktionen die zuzuordnen war auf Bundesebene, allein die Tatsache dass man einmal im Land Tirol war, dass man sich das enge Dauland geschaut hat.

00:12:51: mit der erschwerten Topografie wird zum Beispiel anders wie Niederösterreich-, Oberösterreich- oder Bogenland und die ganze Baustelle in Thematik, die zwar Großbaustellen, die Tunnelbaustelle vom PPT unter Louis Brügger waren wichtig, dass sie mal die Dimensionen gesehen haben nicht irgendwo an Zeitungsartikeln unten durchstöbern oder vielleicht irgendwelche Medienaussendungen verfolgen, sondern wirklich das Gespür vor Ort und das habe ich schon mitgenommen.

00:13:15: Das ist egal von welcher Fraktion es war.

00:13:18: Sie gesagt haben, dass es interessant war, hilfreich auch für die künftigen politischen Bewertungen.

00:13:23: Vielleicht bleiben wir dann gleich bei der Louik-Brücke immer.

00:13:25: Ich hätte sie ein bisschen später gebracht aber wenn man schon mitten im Gespräch sind, machen wir's gleich!

00:13:30: Das ist ja eine Brücke in Wipthal, die aktueller riesiges Thema ist unter anderem auch weil sie die Bevölkerung vor einen zusätzlichen Baustellenverkehr stellt.

00:13:41: Herr Kovaciewicz, es ist jetzt so dass für im Jahr zwanzig wird auf der Luhäckbrücke an hundert-achtzig Tagen eine Zweispurigkeit geben zu Ostern hat man das schon gespielt, dass es da recht gestaut hat.

00:13:54: gibt's Vorschläge wie wir in diesen Reisetagen mit dem Ausnahmezustand in den angrenzenden Gemeinden umgehen kann?

00:14:04: Grundsätzlich muss man mal betonen, dass von der Erstvorstellung des Baustellprojekts bis zum jetzigen Zeitpunkt schon auch sehr vieles noch verbessern konnte gerade vom politischen Seite.

00:14:17: Weil wenn man sich in Erinnerung ruft wird es ursprünglich geplant gewesen wäre mit nur einspuriger Befahrbarkeit über einen sehr langen Zeitraum.

00:14:26: Ich glaube das hat uns schon vor massive Probleme gestellt.

00:14:29: Man hat dann vielen Gesprächen Druck von politischer Seite mit Asfinat gemeinsam und dem Stakeholdern schon erreichen können, dass man diese Zweispurigkeit zumindest an den gestalten Reisetagen eben beibehalten kann.

00:14:43: Und was mich schon ein bisschen positiv stimmt ist das seit Beginn der Baustelle jetzt der absolute Verkehrsvolllaps bis er noch ausgeblieben ist.

00:14:51: es hat schon immer wieder Staub geben aber man muss schon auch so ehrlich sein Stau hat es auch ohne Lueck-Brückenbaustände gegeben.

00:14:59: Und da sind wir jetzt wieder bei einem Eingangsstatement, dass ein Stalfenreisewochen Ostern Pfingsten Christi Himmelfahrt von Leuchner mit Setterer auch immer wieder stundenlang alles gestanden ist.

00:15:09: Da braucht nur ein größerer Unfall passieren oder einen Lkw die Autobahn blockieren dann hat man den Staus sowieso auch.

00:15:15: also das ist nicht nur auf die Luecks Brücken Baustelle zurückzuführen.

00:15:18: ich würde behaupten dass das Baustellenmanagement bisher sehr gut funktioniert.

00:15:22: wie haben uns das vor Ort oben angeschaut?

00:15:24: Das ist wirklich ein ausgekrügeltes System, auch wie das bebarbar ist.

00:15:28: Mit dem Kreuzen können wir vielleicht noch einen Detail darauf hin, dass die Lkw auf die Innenspur wechseln gibt es eigentlich so vergleichbar nirgends in Europa.

00:15:37: da sind wir schon irgendwo auch Vorreiter und deshalb bitte du eher die positiven Seiten hervorkehren Obwohl mir bewusst ist, dass es für die lokalansässige Bevölkerung für die Gemeinden direkt daneben schon ein massives Problem ist.

00:15:50: aber ich glaube da ist ja der Florian Riedl aus Standortbürgermeister, glaube ich auch.

00:15:55: Bestens informiert und kann am ersten was der Praxisbericht um wie man den Problem entgegnet.

00:16:01: Wie machen Sie denn das?

00:16:02: Weil es sollen ja dreißig Betonmischer pro Tag unterwegs sein auf der ohnehin viel befahrenden Bundesstraße.

00:16:10: Wie geht man damit um mit die Anreiner?

00:16:12: Das Baustellenmanagement und das, was der Kollege Christian Kovacevic angeführt hat.

00:16:20: Deswegen wollten wir auch einen Entundl.

00:16:21: Also, wir brauchen nicht immer über den Haus und Brei umzureden.

00:16:24: Aus der Region ist keine Luigbrücke gefordert worden weder eine Sanierung noch ein Neubau sondern wir wollten einen Tunnel und zwar aus genau zwei Gründen.

00:16:33: Grund eins wäre, dass wir den Verkehr zumindest in dem Abschnitt von über zwei Kilometer dann in den Ort verlegen können und damit den Lebensraum wieder rückgewinnen können.

00:16:43: Also das heißt die Autobahn ist auch optisch weg neben der Lärm- und Schadstoffbelastung.

00:16:48: Und der zweite Grund warum ihr damals auf einen Dundel gebrocht haben oder gefordert haben war – die ganze Abwicklung an der Baustelle weil du hättest nämlich auch die Luftbrücke befahren könnt und daneben am Dundl bauen.

00:16:59: irgendwann ist der Dundle fertig dann ist der Verkehr da rein gebaut.

00:17:03: Also das waren eigentlich die zwei Gründe, so haben wir angefangen und dann möchte ich schon an das erinnern eben auch was der Christen gesagt hat es ist ja eigentlich Aufgabe von einem großen Infrastrukturbetreiber ob das jetzt die ÖBB ist auf ihrer Schiene oder in dem Fall die Strasse die ASFINAC oder auch das Land Tirol auf ihre Landesstraßen baustellen dass sie sich überlegen, wie kann ich am besten eine Baustelle abwickeln ohne die Bevölkerung oder die ansässigen Leute so viel belastet.

00:17:32: Die erste Aussage, wo wir politisch waren und das war damals auch noch unter dem grün geführten Verkehrsministerium Ja, wir haben jetzt die Baustelle so lange verzögern können mit der Diskussion Brücke oder Dundl.

00:17:44: Jetzt geht es nur mehr einspurig auf drei Jahre.

00:17:47: Also die Brücke wird drei Jahr nur einspurigen sein und das ist dann schon für mich als politischer Vertreter im Tiroler Landtag und ansässiger Bürgermeister oder auch Vertretern im Planungsverband in Wipthal sehr ernüchternd wenn es dann die ganzen politischen Interventionen und Vorgaben braucht um einen großen Infrastrukturbetreiber zu sagen nein das geht so nicht.

00:18:07: Weil die ganzen Diskussionen, was wir geführt haben, Einspurigkeit auf der Luhigbrücke.

00:18:11: Drei Jahre lang haben wir gesagt wie soll sich das dann verlagern?

00:18:14: Auf den Landesstraßen mit dem Zug, es geht ja alles nicht da und dann ist halt immer auch die Aussage damals gekommen Wir beschränken uns nur auf das überrangige Straßennetz und so kann ich keine Politik machen Auch nicht in der Verantwortung eines großen Infrastrukturbetrebers.

00:18:28: Da hat es dann viel politische Intervention und Vorgaben gebraucht, dass wir jetzt hier stehen wo man steht.

00:18:33: Das heißt das Hundertachzig Tage im Jahreszweißburg ist.

00:18:36: Es ist schon Rungen schafft aber das erwarte mir als Abgeordneter zum Tiroler Landtag oder auch Regierungsmitglied.

00:18:42: Das muss von dem Infrastrukturbetreiber selber kommen.

00:18:45: Ich habe eine Baustelle die wird so und lang die Brauchsohn so lange bis sie abgewickelt ist.

00:18:49: um was sind die Folgen dieser Baustellen?

00:18:52: Und jetzt zurück zu den Betontransporte.

00:18:53: genau das ist ein weiterer Baustell.

00:18:55: wie erfolgreich Bausteln abwickeln?

00:18:57: in meinem Brotbüro weil ich bei der Wilbach- und Lawinenverbauung ständig Geschiebebecken gebaut oder Lawinen verbaut.

00:19:03: Wir sind nicht einfach hergegangen, da haben wir ein großes Loch im Feld ausgewohlt und gesagt ja, der Bauer muss das akzeptieren, sondern du musst reden mit den Leuten!

00:19:10: Das ist das was ich eigentlich schon sage... Ich erwarte mir einfach mehr Engagement von den Infrastrukturbetreibern und nicht immer die politischen Einflüchterer, die sagen das geht so nicht.

00:19:19: Bitte denkst du noch mal nach versuchts ein anderes Konzept zu machen.

00:19:22: Mittlerweile ist mit der Betontransporte so ein Weg zur Baustelle unter Rücktransport.

00:19:28: Das heißt die Lerntransporte der Betonmischwägen.

00:19:32: Fahrt auf dem überrangigen Straßennetz sprich, beim Brennersee auf und bei der Autobahn zurück.

00:19:37: Mittlerweile haben wir die halbe Belostung.

00:19:39: aber auch das hat einen politischen Prozess gebraucht eine Diskussion-Abstimmung in der BH dort mindestens fünf sechs Termine gebrauchte es so krimpf und das wäre auch mein Selbstverständnis die Infrastruktur.

00:19:50: betreiber sollten das für sich ausmachen

00:19:53: damit nicht alles lokal abgewickelt

00:19:55: werden muss

00:19:56: ja weil es halt viel Arbeit.

00:19:59: Was auch noch viel Arbeit werden kann, ist die Klage beim Europäischen Gerichtshof.

00:20:05: Die er vorher schon genannt worden ist in beiden Statements.

00:20:08: also wir halten fest Tirol erstickt immer wieder im Verkehr und deswegen wurden diese Antitransit-Maßnahmen diesen Notmaßnahmen von Tiroll geschnürt wie die Blockabfertigung oder das Vorverbot für bestimmte Güter etc.

00:20:24: So jetzt ist es.

00:20:25: im April beim europäischen Gerichtshof verhandelt wurden.

00:20:31: Im Juni folgen die Schlussanträge des Generalanwalts und der Urteil wird für Ende im Jahr.

00:20:35: ist es enden, dass sie in den Jahren zum Ende des Jahres erwartet werden.

00:20:38: Italien sieht darin einen rechtswidrigen Verstoß gegen den freien Warenverkehr.

00:20:43: Es droht, dass das möglicherweise eingeschränkt wird, die Maßnahmen getroffen worden oder angepasst etwa die Randzeiten für das LKW-Nachtvorverbot.

00:20:53: Was tut man denn jetzt im Landtag?

00:20:54: Wie bereitet man sich darauf vor, falls der Europäische Gerichtshof die Tiroler Lkw bremsen tatsächlich aufweicht.

00:21:01: Vielleicht wollen Sie anfangen Herr Kobaciewicz.

00:21:03: was kann man dafür interne Vorbereitungen treffen?

00:21:08: Grundsätzlich muss man erst einmal dann den Spruch des europäischen Gerichtshofes abwalten.

00:21:14: Es ist richtig dass Mitte Juli die Schlussanträge folgen werden und frühestens Ende des Jahres vielleicht auch erst Anfang das Urteil verkündet werden wird.

00:21:25: Man hat aus den bisherigen Verhandlungen ein bisschen so entnehmen können, dass jetzt keine Seite so ganz falsch liegt.

00:21:34: also man zeigt Verständnis für uns in Tirol natürlich auch aber auch ein bissel für die

00:21:39: italienische

00:21:40: Wirtschaft die er ins Rollen gebracht hat.

00:21:44: es wird auch da keine Seite seine Krache und Niederlage erleiden bin ich davon überzeugt die glaub mir wird Unsere Notmaßnahmen im Großen und Ganzen auch bestätigen, ist meine Vermutung vielleicht nicht in allen Teilen und in allen Bereichen.

00:21:56: Und deshalb ist es wichtig, dass wir uns jetzt bereits darauf vorbereiten auf dem politischen Seite mit den Fachabteilungen im Land aus das Wir prüfen was könnte bei welchen Maßnahmen auf uns zukommen?

00:22:07: Wie könnten wir Maßnahmen anders etablieren so abändern, dass die dann auch dem geltenden europäischen Recht entsprechen?

00:22:14: Weil wie ja immer auch das gut argumentieren können warum wir diese Maßnahmen überhaupt durchführen, glaubt das steht auch aus der Frage und aus der Streit.

00:22:23: Man muss nachschauen dass sie immer mit den Geltenden recht kompatibel sind.

00:22:27: ganz wichtig ist und da ist jetzt auch in den letzten Wochen- und Monaten entweder Bewegung reingekommen, dass wir dieses sogenannte Slotsystem noch schneller vorantreiben und auch bald umsetzungsreif machen sagen wir mal weil wir dann als Satz oder Alternativ auch sagen könnten dieses

00:22:47: Buch

00:22:47: Buchungsmanagement für LKW-Überfahrten über den Brenner oder über dem gesamten Korridor Nord-Süd und in die Gegenrichtung könnte dann jetzt bestehende Maßnahmen eventuell ablösen.

00:22:59: Und da braucht es aber auch relativ viel Vorarbeit, ich kann verstehen dass manche Menschen sagen das dauert alles zu lange, aber wir müssen sich vorstellen, es braucht dort drei Staaten Deutschland Österreich und Italien.

00:23:10: Es braucht sehr viel Hintergrundarbeit auf was das ganze Management betrifft wie das dann auch in der Praxis abgeweckert werden soll.

00:23:16: Aber es wird uns nur so helfen, dass wir eben diese Maßnahmen auf den Boden bringen damit wir uns auch in Zukunft gegen diesen überbodenen Transitverkehr bergeln.

00:23:27: Ich habe da eine Frage an Herrn Riedl und zwar ein ganz wichtiges Argument für unsere Fahrverbote ist ja immer die Luftgüte.

00:23:34: jetzt hat der EU neue strengere Grenzwerte für die Luftqualität beschlossen.

00:23:40: bedroht es damit dann unsere oder nimmt uns das Argumente für viele der Verbote weg, wenn jetzt sowieso das nach oben gestuft worden ist?

00:23:49: Also grundsätzlich ist er so mit der Luft.

00:23:52: Das ist ja ein Teil von den ganzen Lufthunderten

00:23:54: usw.,

00:23:55: das ist ein ganzes Paket wo's da die Schadstoffbegrenzung treffen sollte.

00:24:01: Mit der Luft ist grundsätzlich so dass wir Luftgüte sind immer besser geworden.

00:24:06: Die letzten Jahre und Jahrzehnte bedingt auch nicht durch die meteorologischen Gegebenheiten, das ist ein Gleich.

00:24:12: durch die Topografie und die Inversionswetterlage ist alles gleich geblieben.

00:24:17: Simpel die Lkw sind sauberer und besser geworden also die Euro-Sex-Lkw, sie sind natürlich dementsprechend sauber, reiner und besser.

00:24:25: Dadurch hat sich die Luftgütte verbessert in den letzten Jahren und Jahrzenten.

00:24:28: jetzt hatte der Europäische Union Grenzwerte meiner Meinung nach herabgesetzt.

00:24:34: Wir müssen das nur ins nationale Recht umsetzen, inwieweit wir das jetzt dann adaptieren.

00:24:38: Das war es nicht, weil sie eine Bundesgesetzgebung ist.

00:24:41: aber ich würde mich nicht so sehr auf die Luftgüte aushängen sondern bei der ganzen Diskussion auch was die Klage betrifft Die Infrastruktur gibt es nicht mehr her.

00:24:51: Also wir haben keine Kapazitäten mehr auf der Straße, um diesen Transport von A nach B abzuhandeln.

00:24:57: und ich verstehe die Klagsandrohung, ich versteh' die Argumentation aber wenn man sich bei Dogeslicht das unter der Woche anschaut... ...die Frechte stehen auf der Strasse.

00:25:07: Du weißt keinen Lufthundert da wo sie bringen sind einfach weil die Kapazität nicht mehr da sein und in die versteht er's auch nicht.

00:25:14: Wie die Straße immer noch attraktiv ist bis Brenner eineinhalb Stunden stehen und einein halb Stunden brauchen.

00:25:21: Die ganze Situation ist mir nicht ganz erklärbar, aber die ganzen Sachen wie Lufthunderte, Schadstoffeureklassen, Fahrverbot usw.

00:25:30: mit der Infrastruktur und der Kapazität der Straße an und für sich wenig zu tun.

00:25:35: Und wenn wir einfach zwei Spuren haben, von Innsbruck nach Brenneraui – und zwar Spuren vom Brennerweiter Ohl bis Brotzen – dann geht es auch streichspurig.

00:25:43: Dann stimmt was in der Kapizitätsfrage nicht!

00:25:45: Deshalb bin ich sehr gespannt, was bei dieser Urteil als Erkündung ausgeht vom Europäischen Gerichtshof.

00:25:50: Es wird wie der Christian Socker ein Kompromiss irgendwo sein das kann oder die Gesichter verliert aber am Ende des Tages ist es irre.

00:25:56: also man muss sich aus Sicht erfrechter unter Wirtschaftstreiben Sowohl auch in Tirol, den Österreich.

00:26:02: Das sind ja für die Aufhebung des Nachtfahrverbodes

00:26:05: usw.,

00:26:06: aber vor allem auf Südtiroler und italienischer Seite schon die Frage stellen lassen – gibt es nicht eine bessere Transportmöglichkeit von A noch B als wie die Straße wo die Kapazitäten benkt sein?

00:26:16: Und da muss man einfach mehr in die Schiene investieren!

00:26:19: Da müssen die Verladeterminals in Verona gebaut werden, dann muss dieser Verladeterminal in München gebaut werden dass auf der Schiene von A nach B die Sachen funktionieren einer Basistunnel, der was zigtausend Kapazitäten aufweisen kann an Lkw-Kapazitäten.

00:26:35: Aber wenn die verladeten Termine als im Verona Quadrante oder einem München Riemaus nicht vorhanden ist nur weit kein Transporteur von Verona bis München fahren.

00:26:44: Ja das geht ja sogar zurück, das Transport über die Schiene.

00:26:48: Genau, teilweise

00:26:49: ja.

00:26:50: Gerade jetzt

00:26:50: aber was die Verlagerung betrifft natürlich müsste man die Schieneninfrastruktur dementsprechend ausbauen damit es auch wieder attraktiv ist.

00:26:58: Die Frage ist, wie kann man jetzt aus Österreich schon das Tiroler sich dafür sorgen?

00:27:02: Dass im Norden und Süden auch die Verlade Terminals dementsprechend attraktiviert werden.

00:27:07: Also wir können schon das fordern, dass im Varona des Terminels ein Neuertwärter dort ausgebaut wird.

00:27:11: Nur die werden jetzt sagen, es ist schon so eine Sache!

00:27:14: Man muss da vielleicht ganz kreativ sein und wirklich auch an denken inwieweit könnten wir als Staat oder auch als ÖBB irgendwo sich da auch einkaufen um da mitbestimmen zu können weil wir ja letztlich davon profitieren.

00:27:27: Also ich glaube, man muss da wirklich ein bisschen weiter denken.

00:27:31: Und was jetzt die Überführung des Brennerkorriders betrifft ist es schon auch so dass die Straße relativ günstig ist im Vergleich mit anderen Ländern.

00:27:40: Ich habe selber früher als vom Brotberuf eine Expeditionen gearbeitet und war ganz früher auch als Disponent natürlich sehr viel mit dem beschäftigt.

00:27:48: Es ist nach wie vor so das Elke-Wes von Stuttgart nach Mainland fahren, den Umweg über den Brenner nehmen.

00:27:56: Was ein Umweg von mehreren hundert Kilometern ist und mit direkt Luftlinie die kürzere Route über die Schweiz fahren weil es unter dem Strich mit der hohen Schweizer Maut immer noch teurer wäre als wenn wir diesen großen Umdeck über einen Brenner in Kauf nehmen weil einfach da halt im Auto relativ also vergleichsweise relativ günstig ist.

00:28:14: In Tirol eh nicht so.

00:28:15: Da haben wir schon alles ausgerutzt was möglich ist von unserer Seite.

00:28:18: aber wenn sie in Bayern und Italien vergleichsweise günstige Rindiert sich es über die Gesamtstrecke, über siechsehundert Kilometer gerechnet dann wieder schon.

00:28:26: Und das ist halt auch ein Problem.

00:28:28: aber da können wir auch nicht den Nachbarn irgendwas vorschreiben.

00:28:30: Da braucht's Überzeugungsarbeit, da muss man mit denen immer wieder reden.

00:28:33: Das Gesamtproblem beleuchten und da kreisten so viele Rädchen ineinander, also am Ende des Tages macht die ganze problematisch noch viel schwieriger.

00:28:42: Und da kriegt Jan Krimia zu dem Punkt?

00:28:44: Auch da brauchen wir den Bund wieder!

00:28:47: Der muss die Gespräche führen.

00:28:48: und die Idee von dir, dass wir uns finanziell beteiligen, das ist ja attraktiv.

00:28:53: Also aus Sicht der Nationalstaaten attraktive, wo mir ein gewisses Mitsprache recht, aber das de-initiative kommt von Tirolas nicht gehen, die muss vom Bund noch Italien, vom Bund nach Deutschland gehen.

00:29:04: Es ist

00:29:04: bei mehreren Sachen so ... Wir dürfen jetzt nicht so weit ausholen, aber ein Stichwort deutsches Eck, in dem wir ständig als Tirolerinnen sind betroffen Baustellen die jetzt erst stattfinden, weil man jahrzehntelange in Deutschland nichts macht dort.

00:29:19: Für die Deutschen ist es eine Nebenstrecke, die interessiert hat das deutsche Eck nicht welkreich jetzt beim gesamten Wurst und deutschen Straßen.

00:29:26: Für uns ist diese ganze essenzielle Verbindung.

00:29:28: Man muss sich dann auch sagen irgendwann haben wir ja was kann ich denn aus österreichischer Sicht drohen um da ein bisschen mehr Wegbestimmen zu können oder ein bissel mehr Einfluss auf die ganze Geschichte haben zu können?

00:29:38: Ich würde gerne beformen zum Abschluss kommen, weil das Thema ist riesig und wir werden wahrscheinlich noch in mehreren Folgen streifen oder diskutieren.

00:29:46: Wie es bisher auch schon passiert ist, ist halt einfach ein richtig großes Thema!

00:29:49: Ich würde gern ganz kurz nur ein zwei Worte zum Slotsystem verlieren Weil vielleicht hat das auch gar nicht jeder mitgekriegt, was es ist.

00:29:59: Also das ist ein digitales Slotsystem und da gibt's eine Studie dazu wo die LKWs in Zukunft ihre Durchfahrt von München bis Verona vorab buchen müssen.

00:30:07: Nehmen Sie also einen Slottbuchen im besten Fall schon Monate zuvor.

00:30:13: Da gibt es ja aber auch ein paar Tücken, wie zum Beispiel dass die großen Frechte sich dann alle möglichen Plätze buchen könnten im Vorhinein und die Strafzahlung zu gering ist.

00:30:22: Ich glaube eine halbe Maut, das es ihnen wurscht ist wenn sie's wieder absagen müssen oder eben uns das so austricksen.

00:30:31: Wie kann man denn das regulieren?

00:30:34: Dass das wirklich gut für Tirol war damit man quasi einen regulierten Verkehr dadurch hat Kann man da vielleicht nur jeder ein Statement dazu abgeben.

00:30:43: Also für mich ist das Slot-System, aber die italienischsprachigen mögen das Wort Slot nicht.

00:30:49: Der Weltintelligentes Verkehrsleitsystem.

00:30:51: Die einzige Lösung... in dieser Transit-Thematik auf der Straße.

00:30:57: Die Flugzeuge fliegen ja nicht, weil immer wir sie in den Vier kommen, da muss ein Flugzeug auch von München nach Wien ans Lot buchen beziehungsweise da fliegen ich ja nicht umeinander.

00:31:06: das wie überall und das wird doch halt auch nicht anders gehen.

00:31:08: Und im Flughafen ist es auch nicht so dass irgendeiner noch an einen Lot bucht und der kleine kommt nicht zum Zug.

00:31:13: Ich bin jetzt keine Verkreisexperte bei dem Buchungssystem.

00:31:16: Ich weiß aber sehr wohl eine erfolgreiche Beispiel.

00:31:18: Wir können sowas anders, der Hamburger Hafen.

00:31:21: Beim Hamburger Hafen ist es so praktiziert.

00:31:24: Der Hamburger Hafen, der was das kennt, ist ein begrenztes Feld und da kommen dann in der Früh und am Abend die Elkraways, wo sie gebucht haben, in den Hamburger Harfen und wieder raus.

00:31:34: Da haben dann wenn Sie das gebucht hatten eine Möglichkeit vor zwei bis drei Stunden.

00:31:38: Wenn der Slot abgelaufen ist können Sie nicht mehr reinfahren und müssen neu buchen.

00:31:41: Also dann das Hauptmann hat sich dieses System am Hamburger Hafen angeschaut.

00:31:45: Es gibt es in der Praxis schon, wir müssen halt nur schauen wie wir es auf die Rolle bzw.

00:31:49: dann nationalstaatlich adaptieren.

00:31:52: aber das System funktioniert und ich glaube das wird nunmehr.

00:31:55: zurückkehrend auf die Kapazitätsengpässe auf der Strasse Das hat ein einfacher Erfolg sein, dass wir den Verkehr flüssig halten.

00:32:02: Weil die Lkw-Fahrer wollen nicht stau.

00:32:07: Aber irgendwann muss man dann einmal einsehen, dass mit zwei Spuren je Fahrtrichtung irgendwo die Grenzen erreicht sind.

00:32:12: Wir können in den Dachzig Millionen Deutsche und zwei Millionen Lkws auf der Strasse.

00:32:16: Es geht einfach nicht mehr rein technisch gesehen.

00:32:19: Deshalb gar wieder das Slotsystem.

00:32:21: die einzige sinnvolle Lösung ist und du musst auch Italien, wenn nicht sie das wollen als auch Deutschland müssen da mitgehen.

00:32:28: Und das nutzt Tirol lang gar nichts weil wir haben ja das auch diskutiert machen was nur in Tiroll.

00:32:32: Das musst du im großen Raum betrachten wie der Christian gesagt hat zwischen München und Verona.

00:32:37: Deshalb ist es auch wichtig, dass man in dem unlängst veröffentlichten Bericht gesehen hat, von der ursprünglichen Variante das jetzt nur in die Rolle zu machen oder nur für die Brenneüberquerung.

00:32:48: Dass man von den Weg gegangen ist und sozusagen drei Korridore oder drei Bereiche gemacht hat, also am Norden vom München bis Kufstein kommend, dann haben wir den Bereich Hinsprug, Wipthal, Brenner nach hinter die Grenze und dann der letzte Abschnitt, sagen wir so Franzens Feste bis hinunter dann Verona.

00:33:05: Und das macht schon Sinn auch!

00:33:07: Ich weiß dass im ersten Schritt wahrscheinlich die einen oder anderen Logistiker ein bisschen aufschreien werden weil es halt wieder eine Veränderung ist und Veränderungen nie fein sind.

00:33:17: man muss ja dann auch das Personal drauf schulen sowie bei jeder Einführung eines neuen Systems wird's auch vielleicht die Sahne der andere Probleme am Anfang geben.

00:33:25: Ich bin aber auch überzeugt davon und es wurde mir auch in zahlreichen Gesprächen mit der Logistikbranche bestätigt, dass sehr viele Spediteure das auch stark befürworten.

00:33:35: Weil sie sagen, das wäre für uns endlich ein Stück weit mehr Planungssicherheit weil jetzt haben Sie ja nichts davon wenn die Lkw irgendwo dann bei uns an der deutschen Grenze beim Griffersfelden Krufstein stehen weil wir die Blockabfertigung machen

00:33:48: müssen

00:33:49: die sind dann zeitlich überhaupt nicht planbar, weil sonst die Stauser irgendwo unterwegs sind wo die Lkw's im Stau stehen müssen.

00:33:56: Das bringt ihnen überhaupt nichts.

00:33:58: so hat man zumindest die Planungsmöglichkeit mit einem gebuchten Zeitfenster und kann auch den Fahrer die Pause irgendwie weiter vorher machen lassen.

00:34:07: Dann kann man auch bei der Ladestelle sagen ich fahre es zu dem und dem Zeitpunkt weg.

00:34:12: die Logistikfirmen bei uns jetzt auch in Bayern, die ja starker Druckhaus gibt haben.

00:34:17: Die haben die Möglichkeit, dass sie dann die Fahrer zu ihren Standorten holen und dort noch einmal irgendwas umlagern oder die Pause machen lassen.

00:34:24: Man hat viel mehr Planbarkeit und ich glaube das ist der große Vorteil vom Süden her natürlich genauso Richtung Norden betrifft es die Speditöre genau so.

00:34:33: Aber ich glaube man muss verstehen, dass wir – und das habe ich vorhin schon gesagt – nicht machen weil wir irgendwie ein bisschen tritzen wollen, sondern es geht darum dass einfach der Verkehr flüssig bleiben muss oder wieder flüssiger werden muss und da würden eigentlich alle Seiten davon profitieren.

00:34:47: Und dem Strich braucht's einfach auch Varianten wie man auch nach dem Tag der Urteilsverkündung vom europäischen Gericht so weitermacht und da finde ich schon sehr positiv das man da ständig auch im Austausch bleibt auch wenn uns die Kollegen das eine oder andere mal nicht so schöne Sachen ausrichten, gerade der zuständige Verkehrsminister von Salvini war jetzt nicht immer ganz nett uns gegenüber da in Tihol.

00:35:10: Trotzdem muss man das begrüßen, dass auch der Verkehrs- minister, der österreichische Verkehrsminister Hanke dann doch hinfährt und sagt, irgendwann ist die Verhandlung vorbei und auch dann werden wir uns wieder an einen Tisch setzen müssen und gemeinsam überlegen müssen wie wir weiter machen.

00:35:24: Egal was man tut es braucht immer eine gesamtstaatliche Lösung über alle drei Staaten, weil wir alle mit drinhängen sozusagen.

00:35:33: Ja vielen Dank!

00:35:34: Danke für die guten Einblicke und danke für die Zeit.

00:35:38: Bevor wir jetzt zum Abschluss kommen gibt es noch den Spiegelmoment.

00:35:41: Ich hoffe sie beide haben sich gut zugehört, denn jetzt gilt das ein Argument des Gegenübers zu wiederholen in eigenen Worten und wertschätzend quasi vorzubringen.

00:35:53: Sie schauen so gierig.

00:35:55: Ich glaube, sie haben gut aufpasst.

00:35:57: Das hat Herr Riedl gesagt, was man noch einmal wiederholen kann.

00:36:01: Selbstverständlich habe ich gut aufbast bei dem Kollegen Riedler immer gerne.

00:36:05: Er möchte mir an der Stelle auch nochmal bedanken für die Einladung und auch für das spannende Thema.

00:36:10: Und für mich natürlich sehr einprägsam war zum Wiederholten alle auch die Schilderung der Probleme vor Ort In Steienach oder im gesamten Wipthal, die kennt der Kollege als Bürgermeister zur Genüge.

00:36:21: Ich bin selber seit über sechzehn Jahren bereits in der Kommunalpolitik und weiß was es bedeutet wenn man einfach massive Probleme hat.

00:36:28: bei uns ist das eher eine Bundestrasse durch die Stadt geht, die auch immer wieder speziell zu den Stoßzeiten stark verstopft ist und wo immer wieder die immer wieder zu stau führt.

00:36:38: und deshalb kenne ich das Problem sehr gut und ich kann mir gut vorstellen wie mühsam das auch ist dann immer auch der Bevölkerung Rede und Antwort zu stehen.

00:36:45: einerseits und andererseits wird es gesagt, dass dann auch in vielen, vielen Terminen politische Verbesserungen zu erreichen.

00:36:53: Das ist sicherlich sehr herausfordernd und anspruchsvoll aber das ist mir sehr gut in Erinnerung geblieben und ich hoffe, dass es uns auch gemeinsam als Politik gelingen wird im Zukunft weitere Verbesserung für die Bevölkerung zu erzielen.

00:37:08: Danke Herr Riedl.

00:37:09: jetzt sind Sie dran!

00:37:10: Ich hätte sogar zwei Erinnerungen.

00:37:12: Oh,

00:37:12: wow!

00:37:13: Es ist ganz kurz, weil ich kann das noch einmal untersteuern kriege, den musst du gesagt hast nach der Urteilverkündung wenn der Spruch irgendwann mal vorliegt und Maßnahmen adaptiert werden müssen Wenn die Probleme nicht von einer Minute auf die anderen gelöst sind und dann kehrt es wieder zurück zum Verhandlungstisch.

00:37:30: Deswegen ist jetzt auch wichtig dass man mal das auch klopft auf europäischer Ebene, was ist die Rechtslage?

00:37:36: Was ist für eine Möglichkeit und was nicht.

00:37:37: Der freie Warenverkehr ist wichtig aber ich glaube der Personen und das Menschenrecht vor Ort von Natur- und Lebensraum ist mindestens gleich hoch einzusetzen wie die der Waren Verkehr.

00:37:48: deswegen bin ich gespannt was du rauserkriegst.

00:37:50: und zweite was du gesagt hast wo sie auch unterstreichen können mit einer ganzen Baustellen thematik im Viptal rein dass es eigentlich nach gut funktioniert hat auch diese Zweispurigkeit usw.

00:38:02: Und da bin ich froh, dass das jetzt halbwegs funktioniert.

00:38:04: Es ist mittlerweile manchmal sehr jammer nach hohem Niveau wenn dann gleich einmal wieder staubig ist wie mit den Abfahren im Matrae, wo die LKWs gestanden sind und die Leute nicht rauskommen, wo wir es geschafft haben mit dem Abstand zu halten usw.. Da kriegst du gleich die Nachrichten von der Bevölkerung, das passt nicht und das passt auch nicht.

00:38:21: Also wenn ich das bis zum Jahrzehnten Revue passieren las, jammern wir jetzt teilweise auf einem hohen Niveau.

00:38:27: aber – und das möchte ich schon ergänzen!

00:38:29: Das letzte Jahr glaube ich nicht, dass es entscheidend war was die Maßnahmen betroffen hat weil da war ja eine große Baustelle auf dem Amrausertunnel und speziell ins Unterland hat sich sehr aufgestaut.

00:38:39: Letztes Jahr mehr wie die Jahre vorher und das hat einen gewissen Buffer erzeugt zu ihnen sein.

00:38:43: Ja also jetzt habe ich's destossiert, das ist bei uns locker.

00:38:47: Und wenn es unten fertig ist, die Baustellen und noch nicht.

00:38:50: Das will ich einfach nur dazu sagen.

00:38:51: aber ein Grundsatz sind das die zwei Sachen was mir bei meinen wertgeschätzten Kollegen Verkehrssprecher-Stellvertreter als Vorsitzender Stellvertretter Griechenko Bočević in Erinnerung geblieben

00:39:02: ist.

00:39:02: Wenn euch die Folge gefallen hat dann freuen wir uns über ein Abo oder eine gute Bewertung.

00:39:08: lasst uns gerne Ideen für zukünftige Folgen da unter.

00:39:11: adelaun etz.

00:39:12: tirol.gv.at.

00:39:14: Danke fürs Zuhören!

00:39:17: Bleibt's demokratisch.

00:39:18: Wir sehen uns beim nächsten Mal, danke für Eure Zeit!

00:39:31: Vielen Dank fürs Zuhören und Zuschauen.

00:39:34: Das nächste mal geht zum Tirol in der Europäischen Union Wie regionale Interessen im Brüssel vertreten werden Und wie europäische Politik den Alter gem Land mitprägt Bis bald.

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